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Betrunken gegen Fassade

Polizisten finden Fahrer schlafend im Transporter Betrunken gegen Fassade

Schlafend im Fahrerhaus haben Beamte der Polizei einen 51 Jahre alten Transporterfahrer angetroffen, nachdem dieser am Sonnabend kurz vor Mitternacht rund um ein Worbiser Firmengelände Schäden angerichtet hatte. 

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Worbis. Nach Angaben der Polizei wollte der Pole die Firma mit Material beliefern, traf jedoch niemanden an. Beim Verlassen des Firmengeländes sei er zunächst gegen eine Hausfassade und eine Straßenlaterne gefahren, dann gegen ein Regal auf dem Grundstück. Ein Zeuge habe all das beobachtet, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Er sei dem wegfahrenden Transporter gefolgt und habe die Polizei informiert. Die Beamten fanden das Fahrzeug auf einem Tankstellengelände in Worbis abgestellt, der Fahrer lag schlafend darin. Ein Atemalkoholtest habe einen Wert von 1,69 Promille ergeben. "Da der Pole keinen Wohnsitz in Deutschland hat, wird zur Durchführung des Strafverfahrens eine sogenannte Sicherheitsleistung erhoben", erklärte ein Sprecher der Polizei. "Das heißt, erst nach Leistung einer Sicherheit, zum Beispiel durch Bargeld, wird der Beschuldigte aus der Maßnahme entlassen." In diesem Fall hatte er nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft 1500 Euro zu hinterlegen. Außerdem wurde sein Führerschein sichergestellt. "Darin wird nun vermerkt, dass er für einen befristeten Zeitraum in Deutschland kein Kraftfahrzeug mehr führen darf", so der Polizist. Den Sachschaden beziffern die Beamten mit 3000 Euro. Dieser Schaden wird durch den Fahrzeughalter über seine Haftpflichtversicherung reguliert.

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