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Positive Entwicklung bei Schülerzahlen

Schulausschuss der Stadt Duderstadt Positive Entwicklung bei Schülerzahlen

Die Zahl der Einschulungen zum Schuljahr 2016/17 haben sich besser entwickelt als erwartet. Das erklärte der Kulturbeauftragte der Stadt Duderstadt, Horst Bonitz, im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport. Kritik gab es von Hans Georg Schwedhelm (Grüne) an der Verteilung der Schüler mit Förderbedarf.

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Duderstadt. Die Prognosen für das Schuljahr 2016/17 lagen bei 684 Einschulungen an den Grundschulen der Stadt Duderstadt. Tatsächlich eingeschult wurden insgesamt 718 Kinder. „Es gab einige Zuzüge, so dass die Schülerzahlen erfreulicher ausfielen als erwartet“, erklärte Bonitz die Korrektur nach oben. Neben der Janusz-Korczak-Schule und der St. Elisabeth-Schule im Stadtgebiet wurden die Grundschulen der zur Stadt gehörigen Dörfer mit betrachtet. Die Zahl der neuen Klassenverbände wurde entsprechend von 36 auf 44 nach oben korrigiert. Die positive Entwicklung sei auch beim Ganztagsangebot zu verzeichnen, sagte Bonitz. 82 Prozent aller Grundschüler nähmen das Angebot an den Schulen inzwischen wahr.

Allerdings sorgte die Verteilung der Kinder mit besonderem Förderbedarf für Kritik vom Ausschussmitglied Schwedhelm. Die Bekenntnisschule St. Elisabeth hat bei einer Gesamtschülerzahl von 185 Kindern jeweils sieben ausländische Kinder und Inklusionskinder und kein Flüchtlingskind. Die Janusz-Korczak-Schule hat bei einer Gesamtschülerzahl von 136 Kindern 43 ausländische Kinder, 16 Inklusionskinder und sechs Flüchtlingskinder. „Damit haben etwa die Hälfte aller Kinder an der Janusz-Korczak-Schule einen erhöhten Förderbedarf“, sagte Schwedhelm und bezeichnete die Verteilung als ungerecht. Bonitz meinte, das Problem sei zwar bekannt, allerdings gebe es von Seiten der Verwaltung diesbezüglich keine Möglichkeit für rechtliche Schritte.

Ausschussmitglied Manfred Görth (CDU), der auch Schulleiter an der Janusz-Korczak-Schule ist, betonte, dass der Landkreis inzwischen eine Schulsozialarbeiterstelle zugewiesen habe, von der zu 75 Prozent die Janusz-Korczak-Schule profitiere und zu 25 Prozent die Grundschule Mingerode, allerdings gebe es noch deutlich mehr Förderbedarf. Die Personalkosten werden für zwei Jahre vom Landkreis getragen.

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