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Positives Signal für Dorferneuerungsstart in Duderstadt

Minister: „Legt bitte sofort los“ Positives Signal für Dorferneuerungsstart in Duderstadt

Mit der Dorferneuerungsplanung kann nach Überzeugung des Tiftlingeroder Ortsbürgermeisters Gerd Goebel (CDU) sofort begonnen werden. Dieses Fazit zog Goebel nach einem einstündigen Gespräch mit Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) und dem CDU-Landtagsabgeordneten Lothar Koch in Hannover.

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Anfang Februar hat die Planungsphase für die Dorferneuerung in Duderstadt begonnen.

Quelle: Richter/Archiv

Duderstadt. Beteiligt waren Goebels Stellvertreter Regina Gehrt und Marcus Pötzl sowie Immingerodes Ortsbürgermeister Stefan Stollberg (CDU). Die Duderstädter Ortsteile Breitenberg, Hilkerode, Gerblingerode, Westerode, Immingerode und Tiftlingerode sind zusammen in das Programm aufgenommen worden.

Projekte könnten jetzt mit Stadt, Planungsbüro und dem Amt für Regionale Landesentwicklung geplant werden, erklärte Goebel. Endgültige  Richtlinien würden Meyer zufolge jedoch erst in den nächsten Monaten vorliegen, bis dahin würden die alten Bestimmungen gelten, die beispielsweise eine Förderung des Rückbaues nicht sanierungsfähiger Immobilien und Grünflächenanlage vorsehen. Zuschüsse bis zu 30 Prozent für private Vorhaben wie energetische Dach- und Gebäudesanierungen seien weiterhin möglich. Öffentliche Vorhaben könnten sogar bis zu 73 Prozent gefördert werden. Meyer habe die Eichsfelder Delegation aufgefordert: „Legt bitte sofort los!“.

Koch und Goebel luden den Minister zu einem Besuch nach Duderstadt ein, um für die beteiligten Dörfer den Startschuss zu geben. Für Goebel ist die Dorferneuerung ein „großes Konjunkturprogramm in Millionenhöhe“ für 6000 Einwohner der Stadt Duderstadt. Aufgabe der Räte sei es nun, Arbeitskreise einzuberufen und kräftig Gas zu geben, sodass 2016 die ersten Maßnahmen realisiert werden könnten. Begleitet wurden die Ortsbürgermeister von einer 33-köpfigen Gruppe aus Tiftlingerode. Sie besuchten eine Landtagssitzung und wurden von Landtagspräsident   Bernd Busemann (CDU) empfangen. ft

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