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Priestergräber von Moos und Efeu befreit

St.-Paulus-Friedhof Priestergräber von Moos und Efeu befreit

Von einem Stück Kirchengeschichte in Duderstadt zeugen die Priestergräber auf dem städtischen Friedhof St. Paulus. Acht Grabstätten innerhalb eines Ensembles stellen sich jetzt wieder ansehnlich dar – nachdem sie von Moos und Efeu befreit und vor dem Verfall gesichert wurden.

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An den Gräbern: Karl Wurm, Helmuth Artmann, Wolfgang Damm, Wolfgang Nolte, Frank Widera, Hubertus Werner (von links).

Quelle: OT

„Die Gräber sind wieder erlebbar“, stellte Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) bei einem Rundgang über den 1846 eingerichteten Friedhof fest. Im Beisein von Propst Wolfgang Damm, Pastor Karl Wurm, Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU) und Bauhofleiter Frank Widera dankte Nolte besonders Helmuth Artmann. Denn der Unternehmer mit Duderstädter Wurzeln hat sich in den vergangenen Jahren finanziell und ideell an einer Reihe von Pflegearbeiten auf dem Friedhof beteiligt und nun zur Sicherung der Priestergräber beigetragen.

Das Erscheinungsbild des städtischen Friedhofs liege ihm sehr am Herzen, betonte Artmann, der auf die exponierte Lage des Familiengrabs in der Nähe der Friedhofskapelle hinwies. „Der Paulus-Friedhof ist für mich wie eine Perle, die sich gegenüber anderen Friedhöfen abhebt“„, sagte Artmann.

Als „etwas Einzigartiges“ sei das Ensemble der Priestergräber in Duderstadt anzusehen, sagte Propst Damm am Oval mit den Gräbern der dort beigesetzten Geistlichen. Mit Pastor Wurm stimmte er überein, dass es sich bei den Priestergräbern um ein „ökumenisches Zeugnis“ handele, das von Weitsicht geprägt sei. Schließlich seien an dieser Stelle katholische und evangelische Priester nebeneinander beigesetzt worden.

Im ältesten Grab ruht Stadtpfarrer Joseph Ignaz Stange, der im Jahre 1846 beigesetzt wurde. Das jüngste Grab wurde 1943 eingerichtet. Propst und Stadtpfarrer Franz Algermissen liegt dort begraben.

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