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Prinzenpaar schwingt närrisches Zepter in Bilshausen

Spektakuläre Auftritte Prinzenpaar schwingt närrisches Zepter in Bilshausen

Die Spekulationen haben ein Ende: Katrin Schmidt ist die Prinzessin an der Seite von Prinz Bernd „Benno“ Friedhoff. Der Einmarsch der närrischen Regenten zählt am Sonnabend zu den Höhepunkten beim ersten Büttenabend des Bilshäuser Carneval-Clubs.

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Begrüßt die Zuschauer beim ersten Bilshäuser Büttenabend: das Prinzenpaar Katrin Schmidt und Bernd Friedhoff.

Quelle: Schneemann

Bilshausen. Bis das Prinzenpaar den ersten Auftritt hat, ist das Programm bereits in vollem Gange. Ins Rampenlicht rückt zunächst der närrische Nachwuchs. Kinderprinz Leif Seifert und Prinzessin Rabea Jünemann begrüßen die Besucher und stimmen sie auf einen unterhaltsamen Abend ein. Die Kindergarde und Tanzmarie Laura Kemmling lösen die ersten Beifallsstürme  aus, bevor Bilshausens karnevalistisches Urgestein und Vorsitzender Carsten Ochsenfahrt das Publikum minutenlang zum Schunkeln bringt.

Danach richten sich alle Blicke zur Tür im Saal des Gasthauses Zum Löwen. Begleitet von „Sicherheitskräften“ des Männerballetts betritt der Prinz den Saal. Es wird gerätselt, wer seine Begleitung sein könnte. Kurz darauf sieht das Publikum die Antwort. Prinzessin Katrin, die das Männerballett trainiert und mit deren Schwester Nicole Hillebrecht Prinz „Benno“ befreundet ist, schreitet zur Bühne. „Ein echter Freund ist tausendmal wertvoller als 500 Freunde bei Facebook“, sagt er und bedauert, „dass viel zu viele Menschen im Sumpf der virtuellen Welt versinken“. Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis übergibt dem Prinzenpaar die Gemeindeschlüssel.

Souverän moderiert von Sitzungspräsident Sebastian Kreis zünden die Akteure ein Feuerwerk des Frohsinns. Pointenreiche Büttenreden, schmissige Tanze und spektakuläre Bühnenshows setzen Maßstäbe. „Namen werden nicht genannt, die sind im Dorf auch so bekannt“, betont Niko Engelhardt in seiner Rolle als Shorty, wenn er über Personen spricht.

Frauenbeauftragte Anja Breit zieht über die Männerwelt her und bringt Fragen zur Sprache, die 2014 nicht geklärt werden konnten und in diesem Jahr ungelöst bleiben dürften. Nicht auf den Mund gefallen sind auch die Stammtischbrüder Matthias „Maxe“ Heinemann und Rainer „Nelly“ Engelhardt. Mit musikalischem Witz und grandioser Mimik punktet die A-capella-Gruppe „gut und günstig“. Statt „Atemlos“ heißt ihre Interpretation von Helene Fischers Hit „Hackevoll durch die Nacht.“ Thorsten Dlugos erinnert mit seiner Gitarre an Jürgen von der Lippe. Ähnlich wie der Künstler treibt er den Zuhörern Lachtränen in die Augen.

Die Jugend- und Prinzengarde setzen tänzerische Akzente. Und auch als das Männerballett kurz vor Ende eines rundum gelungenen Büttenabends schottische Atmosphäre ins Eichsfeld bringt, geizt niemand mit Beifall. Vielmehr tobt das Publikum einmal mehr vor Begeisterung.

Von Axel Artmann

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