Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Projekt Kulturförderung auch in Duderstadt

Kultur für alle Projekt Kulturförderung auch in Duderstadt

Den Startschuss für eine breitere Teilhabe an Kultur gaben Vertreter von Caritas und der CDU. Das Projekt „Kulturpforte“ soll bedürftigen Menschen den Zugang zu Kulturangeboten in der Region ermöglichen. Die Besonderheit in Duderstadt: Durch die Caritas besteht direkter Kontakt zur Zielgruppe.

Voriger Artikel
Meditation in der Fastenzeit
Nächster Artikel
Joggerin entdeckt Diebesgut

Initiatoren des Projekts: (v.l.) Lydia Ballhausen, Sigrid Jacobi und Ralf Regenhardt.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Ich halte das für eine gute Chance für die Menschen“, ist Sigrid Jacobi (CDU) überzeugt. Bisher gibt es das Projekt nur in Göttingen, nun soll es aber auch im Eichsfeld eingeführt werden. Das Besondere in Duderstadt sei die Verknüpfung des Kulturangebotes mit einem Fahrdienst der Caritas. „Der Transport ist ehrenamtlich organisiert“, erklärt Lydia Ballhausen vom Lorenz-Werthmann-Haus, zudem sei er bereits Teil anderer Angebote der Caritas.

„Die Caritas ist der ideale Partner“, glaubt Jacobi. Durch die zahlreichen Beratungsangebote hätten die Mitarbeiter Kontakt zu genau den Menschen, an die das Projekt gerichtet ist.
Ziel der Erweiterung um den Fahrdienst sei ein gemeinschaftliches Kulturerlebnis. Vor allem älteren Menschen mit geringer Rente solle durch den Transport eine kulturelle Teilhabe geboten werden, ergänzt Ballhausen.

Gerichtet ist das Projekt aber nicht nur an Senioren, sondern an Bedürftige im Allgemeinen. „Wir wollen Lust und Interesse an Kultur wecken, auch bei Geringverdienern“, sagt Jacobi. Interessierte müssen den Verantwortlichen des Projekts ihre Bedürftigkeit nachweisen und sich in einer Datenbank registrieren. In der Regel könnten Personen, die weniger als 1000 Euro im Monat zur Verfügung haben, das Angebot in Anspruch nehmen.

Wenn sich die Bedürftigen für ein Angebot angemeldet haben, liegen die Karten kostenlos am jeweiligen Veranstaltungsort bereit. Als nächste Schritte solle das Projekt durch Flyer und weitere Informationen weiter bekannt gemacht werden. „Alle Kulturschaffenden haben schon zugesagt“, freut sich Jacobi.

Teil des Projekts sind unter anderem das Göttinger Symphonie Orchester, das Deutsche Theater, das junge Theater, Musa, Lumière und BG Göttingen. Zur Zeit befinden sich rund 350 Personen in der Datenbank der Initiative „Kulturpforte“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter