Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Projekt will Betrieb auf der Duderstädter Talwiese ermöglichen

Sport für alle Projekt will Betrieb auf der Duderstädter Talwiese ermöglichen

Es müssen ja nicht gleich olympiareife Maßstäbe sein. Aber ein Sportplatz mit Laufbahn, Rasen zum Fußballspielen, Weitsprunggrube und Hochsprunganlage – das wär schon was. Das jedenfalls finden die Teilnehmer der Gruppe „Talwiese“, die aus der Jugendzukunftskonferenz im Februar bei Ottobock hervorgegangen ist.

Voriger Artikel
Angehende Bundespolizisten trainieren an Hubschraubern
Nächster Artikel
Eichsfelder Tageblatt beteiligt sich an Begrüßungsmappe der Stadt Duderstadt

Partyplanung fürs Freibad: Projektgruppe bei der Arbeit.

Quelle: Eckermann

Duderstadt.  Unter der Leitung von Sabrina Richard und Katja Neumann von der Aufsuchenden Jugendarbeit des Landkreises Göttingen haben Mimoza Morrina (14), Greta Scholle (13) und ihre Zwillingsschwester Anna ihren Traum vom öffentlichen Sportplatz der Wirklichkeit ein Stück näher gebracht. Die Projektgruppe hat sich am Montag erstmals getroffen. Herausgekommen ist eine gute Nachricht: Vieles von dem, was sich die Mädchen wünschen, kann auf der riesigen Fläche der Talwiese umgesetzt werden – und war es schon einmal, als dort noch Sportbetrieb herrschte. Herausgekommen ist aber auch: Es gibt viele offene Fragen zu klären.

Die Idee der Mädchen besteht darin, einen Sportplatz zu schaffen, den jeder nutzen kann, unabhängig von Vereinszugehörigkeit oder Schulveranstaltungen. Ganz wichtig ist den Mädchen dabei, eine Basis-Ausstattung zu bieten, auf der später einmal aufgebaut werden kann.

Die Voraussetzungen auf der Talwiese, die sich die Mädchen als möglichen Ort der Umsetzung ausgeguckt haben, sind nicht schlecht. Die notwendige Fläche ist gegeben, Tore zeigen heute noch, dass dort bis vor einigen Jahren ein Fußballplatz in Betrieb war. „Wahrscheinlich müsste die Fläche erst einmal geebnet werden“, glaubt Anna. Nicht nötig sei dies in dem Bereich, in dem sich ein Basketballkorb befindet, denn dieser ist betoniert. Hier müsste nur die Ausstattung verbessert werden.

Überhaupt bräuchte es einiges an Investitionen: Eine Laufbahn müsste angelegt, Sportgeräte angeschafft und der Rasen ausgebessert werden. Richard weist darauf hin, dass dafür ein Finanzplan erstellt werden müsse – und dass es Sponsoren brauche, die sich an der Sportplatzgestaltung beteiligten. Um diese von ihrer Idee zu begeistern, wollen die Kinder Vereins-, aber auch Familien- und Spaßturniere organisieren.

Bereits im Schritt vorher müssten die Mädchen einige Dinge klären, betont Neumann: Welche Größe soll die Tartanbahn haben, womit soll der Boden belegt sein, wie groß die Weitsprunggrube laut Norm, wie lang die Anlauffläche – und welche Firmen können beauftragt werden.

Mit diesen und weiteren Fragen zur Verwaltung und Betreuung des Geländes wollen sich die Mädchen jetzt als Hausaufgabe über die Ferien beschäftigen. Danach gehe es am Mittwoch, 15. April, weiter mit der Projektarbeit. Treffen für alle, die Lust haben, sich an dem Projekt zu beteiligen, ist um 16 Uhr bei Duderstadt2020 im Rathaus. An diesem Tag soll auch ein Beispiel-Sportplatz besichtigt werden.

Entenangeln und Handstandwettbewerb

Duderstadt. Das erste Treffen der Projektgruppe „Freibad“ der Jugendzukunftskonferenz dürfte wohl unter die Kategorie „erfolgreiche Partyplanung“ fallen. Gerade einmal eine Stunde saßen Sina Schmiedekind (14), Antonia Klapprott (15) mit den Projektleiterinnen Susanne Möhl und Anne-Kathrin Freckmann sowie Benedikt Windolph und Laura Lange in den Räumen von Duderstadt2020 zusammen, da stand das Konzept für einen Aktionstag im Duderstädter Freibad in groben Zügen.

Über die Bühne gehen soll er im August, dafür habe Markus Kuhlmann, Geschäftsführer der Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe als Betreiberin des Freibades,  bereits grünes Licht gegeben, berichtete Windolph. Eine  Bühne, auf der ein Programm für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter geboten werden soll. Für die Älteren wünschen sich die Initiatorinnen eine Bar mit antialkoholischen Cocktails und haben dafür bereits mit dem Team der Wim-Bar gesprochen. „Es soll alles so sein, wie man sich das im Club-Urlaub wünscht“, beschreibt Möhl das Konzept.

Dazu gehörten Wasserspiele, Wettschwimmen mit der Luftmatratze oder ein Handstandwettbewerb, meinen die Mädchen. Außerdem sollen aufblasbare Wasserspielzeuge organisiert werden. Auch planen die Mitglieder der Projektgruppe Spiele wie Enten- oder Pinguinangeln und es soll Musik geben.

Entstanden sei die Idee, nachdem der Gedanke an eine Strandparty verworfen worden war. „Das wäre nicht so pralle, wenn der ganze Sand im Wasser gelandet wäre“, erklärt Sina pragmatisch. Auch über ein Nachtschwimmen hätten die Mädchen  nachgedacht, aber das veranstalte das Freibad ohnehin schon.

Nun suchen Sina und Antonia weitere Jugendliche, die sich an der Partyplanung beteiligen. Es müsse ein „schmissiges Motto“ gefunden werden, erklärt Möhl. Außerdem brauche es die passenden Sponsoren. Nach den Ferien soll es „ins Eingemachte“ gehen, so Möhl.

Das nächste Treffen findet am Montag, 20. April, um 15.30 Uhr bei Duderstadt2020 im Rathaus statt. Interessierte können sich bei Duderstadt2020 melden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter