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Prominente Erntehelfer für Südtiroler Äpfel

Original Südtiroler Spitzbuam pflücken in Hilkerode Obst Prominente Erntehelfer für Südtiroler Äpfel

Bei Franz-Josef Wiegmann in Hilkerode sind die Äpfel reif. Die Bäume hat er vor einigen Jahren aus Südtirol mitgebracht. Von dort kommen auch seine prominenten Erntehelfer: Die Original Südtiroler Spitzbuam.

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Apfelernte: Ewald Gasser, Helmut Eschgfäller, Franz-Josef Wiegmann, Thomas Wenter, Kurt Tumler, Hubert Tumler (v. l.).

Quelle: Walliser

Hilkerode. Sie haben zwischen den Konzerten ihrer Deutschlandtournee einen privaten Nachmittag eingeschoben, um ihrem Freund Wiegmann beim Pflücken unter die Arme zu greifen.

Die sonnige Alpenregion sei seine zweite Heimat geworden, sagt Wiegmann, und die Äpfel von dort schmeckten ihm auch am besten. Und obwohl Hilkerode zurzeit wegen umfangreicher Straßensanierungen teilweise von der Außenwelt abgeschnitten zu sein scheint, sind die Spitzbuam rechtzeitig zur Apfelernte eingetroffen.

„Wir kennen uns schon viele Jahre. Erst war ich Fan, dann ist daraus eine Freundschaft zur Band entstanden“, sagt Wiegmann, und die Musiker Hubert und Kurt Tumler, Helmut Eschgfäller, Ewald Gasser und Thomas Wenter nicken lachend.

„Wenn wir es einrichten können, machen wir auf unserer Tournee gern einen Abstecher, um unseren Freund zu besuchen“, bestätigt Bandleader Eschgfäller. Verschmitzt fügt er hinzu: „Wir stellen einen Qualitätsvergleich an, ob die Äpfel hier genau so gut schmecken wie bei uns.“ Mit Minitraktoren haben die Südtiroler die Apfelkisten von der Plantage zu Wiegmanns Haus transportiert, wo bereits die ersten Abnehmer warten. Nicht nur die saftigen Äpfel locken Obstfreunde und Neugierige, sondern auch die prominenten Helfer.

Das Eichsfeld kennen die fünf Musiker, die alle mehrere Instrumente beherrschen, schon lange, hatten bereits mehrere Auftritte in der Region und wollen auch an diesem Abend weiter nach Katlenburg auf die Bühne. „Aber vorher haben wir uns eine Brotzeit verdient“, sagt Bassist und Trompeter Tumler. „Ja, die Jungs haben sich gut bewährt“, bestätigt Wiegmann. Der Ewald pflücke bereits zweihändig, lobt er. Und damit bei den nächsten Besuchen keine Langeweile aufkommt, haben die Musiker für ihren Eichsfelder Freund noch etwas zusätzliche Arbeit mitgebracht:

Echte Weinreben aus Südtirol. „Mal sehen, ob’s gedeiht“, sagt Frontmann Eschgfäller bei der Übergabe an Wiegmann.

Von Claudia Nachtwey

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