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Protestbrief nach tödlichem Unfall auf Bundesstraße 27

Umdenken bei der Bewertung von Straßenbäumen Protestbrief nach tödlichem Unfall auf Bundesstraße 27

Mehr Leitplanken und ein Umdenken bei der Bewertung von Straßenbäumen fordern Freunde der beiden 18-Jährigen, die in der Nacht zum Ostersonntag auf der Bundesstraße 27 verunglückt sind, in einem Brief ans Bundesverkehrsministerium.

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Mehr Leitplanken und ein Umdenken bei der Bewertung von Straßenbäumen fordern Freunde der beiden 18-Jährigen, die in der Nacht zum Ostersonntag auf der Bundesstraße 27 verunglückt sind, in einem Brief ans Bundesverkehrsministerium.

Seulingen. Die beiden jungen Männer waren in einem Ford Focus von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Der Beifahrer aus Seulingen war sofort tot, der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt und liegt seit dem Unfall im Wachkoma.

„Straßenbäume sind ein generelles Problem“, sagt Niklas Klingebiel (19) aus Immingerode, der sich für den Brief des Freundeskreises an Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CDU) verantwortlich zeigt. In dem Schreiben wird auf die Unfallforschung der Versicherer verwiesen, deren Statistik für das Jahr 2013 mehr als 600 Verkehrstote durch Baumunfälle ausweist.
Die Freunde der Unfallopfer beklagen, dass weiter Bäume an Straßen gepflanzt werden, und äußern ihr Unverständnis über „dieses verantwortungslose Verhalten der Politik“. Als Alternative regen sie mit Blick auf die Umwelt Hecken an, die sich sogar als Fangnetz erweisen würden.Und sie monieren das Fehlen ausreichender Sicherheitsvorkehrungen, um Baumunfälle zu verhindern: „Auf Autobahnen werden Betonleitplanken verbaut, die ein Mehrfaches kosten als normale Leitplanken aus Metall, um tödliche Unfälle zu vermeiden – und auf dem Land ist kein Geld da?“.Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) hatte bereits in den 60er-Jahren eine Kampagne gegen Alleen gestartet, ist davon später aber abgerückt. Inzwischen setzt sich auch der ADAC für den Erhalt der alten Alleen im Osten und die Verlängerung der Deutschen Alleenstraße ein.

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©Richter