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Prozess steht vor Neuauflage

Unfall mit Toten Prozess steht vor Neuauflage

Der Prozess gegen den Verursacher des tödlichen Verkehrsunfalls am 1. Februar auf der Bundesstraße 446 wird voraussichtlich noch einmal auf Landgerichtsebene aufgerollt.

Der 43-jährige Angeklagte ist am Duderstädter Amtsgericht wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung sowie Verkehrsgefährdung zu zwei Jahren und sechs Monaten Haftstrafe verurteilt worden. Dagegen hat sein Verteidiger Jürgen Ahrens – wie bereits nach dem Urteil in Duderstadt angekündigt – fristgerecht Rechtsmittel eingelegt, sich bislang aber noch nicht weiter erklärt.

Der Verteidigung geht es um eine Reduzierung des Strafmaßes und Aussetzung der Strafe zur Bewährung. Deshalb zeichnet sich ein Verfahren in zweiter Instanz ab. Geht der Anwalt des Angeklagten in Berufung, wird der Fall noch einmal am Landgericht Göttingen verhandelt. Dort müssten dann auch erneut die Zeugen und Sachverständigen angehört werden.

Wegen eines Fahrfehlers unter Alkohol- und Cannabiseinfluss war der vom Schöffengericht in Duderstadt zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilte Lauterberger in einer Kurve zwischen Ebergötzen und Seeburg auf die Gegenfahrbahn geraten. Durch die Kollision mit dem Kleinwagen einer Pendler-Fahrgemeinschaft löste er einen Unfall aus, in dessen Verlauf ein 29-jähriger Westeröder und ein 47-jähriger Tiftlingeröder ums Leben kamen sowie eine schwangere Frau ihr Baby verlor.

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Zwei Jahre und sechs Monate Haft

Zu zwei Jahren und sechs Monaten Haftstrafe wegen fährlässiger Tötung in zwei und Körperletzung in drei Fällen sowie Verkehrsgefährdung ist gestern ein 43-Jähriger am Schöffengericht des Duderstädter Amtsgerichts verurteilt worden.

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