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Prozess um beinahe tödlichen Angriff auf Rentner in Seulingen

Aussage verweigert Prozess um beinahe tödlichen Angriff auf Rentner in Seulingen

In der Verhandlung vor dem Göttinger Landgericht über die fast tödliche Attacke auf einen Rentner in Seulingen Anfang September 2013 sind einige Details über die Vorgeschichte des Angriffs bekanntgeworden. Eine Zeugin, die vor dem Angriff mit den beiden Angeklagten, zwei Cousins aus Seulingen, ein Musikfestival besucht hatte, erklärte, Vorbereitungen für den Überfall habe es an dem Abend nicht gegeben.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Göttingen/Seulingen. Später habe es allerdings im Dorf geheißen, man habe „den rechten Terrormachern eins auf die Glocke gehauen“.

Der interessanteste Zeuge in der Verhandlung am Dienstag verweigerte die Aussage. Das Recht dazu hatte er, weil er sich andernfalls selbst hätte belasten können: Der heute 24-Jährige hatte in der Tatnacht die Angeklagten mit den Böllern ausgerüstet, mit denen diese später das Opfer und dessen Familie aus dem Haus lockten.

Wenig aussagen konnte der Schwiegersohn des Opfers. Er sei zwar als erster nach Beginn der Böllerei aus dem Haus auf die Straße gerannt, danach aber wieder zurück ins Haus gelaufen. Von dem eigentlichen Angriff habe er nichts mitbekommen. hein

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©Richter