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Radolfshausen zweifelt an Naturschutzgebiet-Einstufung

Auenbereiche Radolfshausen zweifelt an Naturschutzgebiet-Einstufung

Die Samtgemeinde Radolfshausen beklagt wie bereits einige Mitgliedsgemeinden unzureichende Informationen über die geplante Ausweisung eines Naturschutzgebiet (NSG) in den Auenbereichen zwischen Ebergötzen, Wollbrandshausen und Seulingen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Ebergötzen. Aufgrund Lage teilweise in unmittelbarer Nähe zur geschlossenen Bebauung wird eine Einstufung der gesamten Fläche – rund 415 Hektar – als NSG angezweifelt. Eine entsprechende Stellungnahme beschloss der Samtgemeinderat am Donnerstagabend einstimmig.

Bis zum 4. März wurden bei der Samtgemeinde rund 40 Eingaben von Bürgern eingereicht und an den Landkreis weitergeleitet. Der Landkreis habe für eine zentrale Info-Veranstaltung nicht zur Verfügung gestanden, sagte Fachbereichsleiter Hendrick Seebode. Das habe für Unmut und offene Fragen gesorgt. Die Stellungnahme wurde auf Antrag der Gruppe SPD/Grüne noch unter anderem um die Forderung ergänzt, das NSG nicht in den Orten auszuweisen. Naturschutz müsse sein, so CDU-Fraktionschef Jürgen Werner, aber hier werde versucht, sie mit „grüner Brechstangenpolitik“ umzusetzen, ohne mit Bürgern und Eigentümern zu reden. „Dagegen müssen wir uns wehren.“  Das geplante NSG ist das bereits vor Jahren an Brüssel gemeldete Flora-Fauna-Habitat-(FFH)-Gebiet 139 „Seeanger, Retlake, Suhletal“. Der Landkreis steht unter Druck der EU, alle FFH-Gebiete wie vereinbart bis Ende 2017 nach nationalem Recht zu sichern. ft

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