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Räume in der alten Schule in Mingerode werden renoviert

Jugendliche schaffen sich eigenes Reich Räume in der alten Schule in Mingerode werden renoviert

Die neue, bis an den zweiten Stock heranreichende  Feuerschutztreppe an der Grundschule in Mingerode macht es möglich: Die Jugendlichen des Ortes bekommen im alten Schulgebäude mehr Platz. „Durch diese nachträglich geschaffene Sicherheit können wir im oberen Geschoss mehr bieten.

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Wände sind bereits verputzt: Görth in neuen Jugendräumen.

Quelle: Richter

Mingerode. Die dort befindlichen Räume, die nicht mehr für den Schulbetrieb genutzt wurden,  werden jetzt teils saniert und zu neuen Jugendräumen ausgebaut“, sagt Mingerodes Ortsbürgermeister Manfred Görth (CDU) erfreut.

Und dabei legen die Jugendlichen unter der Federführung von Ortsjugendpfleger Jonas Marschall kräftig mit Hand an. Farbeimer, Pinsel und jede Menge Werkzeug liegen in den beiden mittels Durchbruch verbundenen Räumen, Wände sind zum Teil bereits fertig verputzt. 

„Die Jugendlichen machen bis auf spezielle Gewerke alles selbst, haben bereits sehr viel Zeit und Mühe investiert und werden dies auch in den kommenden Wochen tun. Das erkennen wir hoch an, das ist nicht selbstverständlich“, sagt Görth zufrieden. Bis zu sechs Lagen alte Tapete hätten sie in mühevoller Arbeit abgekratzt.

„Sie wollen sich eine eigene Theke bauen“

Unterstützt werden die jungen Mingeröder nicht nur vom Ortsrat und dem örtlichen Kulturverein mit einem Geldbetrag,  sondern auch von der Stadtverwaltung Duderstadt, die das Material zur Verfügung stellt und einige spezielle Handwerksarbeiten übernimmt.

Neben den Renovierungsarbeiten plant die Gruppe noch ein weiteres Projekt. „Sie wollen sich eine eigene Theke bauen“, weiß Görth. Und Jugendpfleger Jonas Marschall könne sie mit seiner Tischler-Ausbildung dabei kompetent unterstützen. Um die Ausstattung der Räume mit Möbel kümmern sich die Jugendlichen ebenfalls selbst.

Das große Maß an Eigenleistung durch die späteren Nutzer hat für Görth noch einen weiteren positiven Aspekt: „Ich denke, dass dadurch die Verantwortung für Pflege und Erhaltung der Räume deutlich größer ist, als wenn wir den bis zu 15 Jugendlichen, die hier derzeit ihre Freizeit verbringen, etwas Fertiges hingestellt hätten.“

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©Richter