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Räumlich und pädagogisch unter einem Dach

Inklusion ist Thema in Ausschuss und Rat Räumlich und pädagogisch unter einem Dach

Regel- und Heilpädagogischer Kindergarten, Sprachheil-Kindergarten und Sprachheil-Schule, Familienzentrum und Krippe – Sollte es zur Umsetzung des Inklusiven Campus kommen, könnten all diese Einrichtung zukünftig Hand in Hand arbeiten.

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Pestalozzischule in Duderstadt.

Quelle: Inga Schauenberg

Duderstadt. Gemeinsam mit dem Landkreis, der Caritas, der Pfarrgemeinde St. Cyriakus, der Schulverwaltung des Bistums Hildesheim, dem Konvent der Ursulinen sowie den Leitungen der Schulen und Kindergärten in Duderstadt hat die Stadtverwaltung innerhalb des vergangenen Jahres die Pläne für einen „Inklusiven Campus“ in Duderstadt erarbeitet. Rein räumlich sollen die Bildungseinrichtungen der Träger zusammengeführt werde, aber auch pädagogisch, lautet der Grundgedanke.

Derzeit beraten die politischen Gremien über das Konzept, so auch die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport am Dienstag in Vorbereitung auf die Sitzung des Rates der Stadt am Donnerstag. Die Verwaltung beantragt dabei eine Umsetzung der Ideen und nennt dafür Gründe wie die Suche nach innenstadtnahen Räumlichkeiten für den heilpädagogische Kindergarten St. Raphael, die rückläufigen Schülerzahlen der Astrid-Lindgren-Schule, die anstehenden Sanierungen am Kindergarten St. Klaus für mindestens 1,5 Millionen oder die Verpflichtung zur barrierefreien Erreichbarkeit aller inklusiven Schulen in Niedersachsen bis 2018 beziehungsweise 2024. Auch der gestiegene Bedarf an Krippenplätzen stelle ein Argument für die Einführung des Inklusiven Campus dar, so die Beschlussvorlage der Verwaltung.

Absehbar sei auch das Auslaufen der „Förderschule Lernen“ an der Pestalozzischule, sodass dort die Zahl der Schüler auf die Anzahl der Kinder in der Sprachheilklasse zurückgehen werde. Die Räumlichkeiten der Schule sollen nun - so sieht es das Raumkonzept vor, das in Zusammenarbeit mit Architekturbüro Bernward Immobilien erstellt wurde - den Inklusiven Campus beheimaten. Angeschlossen werden sollen zwei Grünflächenareale des Ordens der Ursulinen, zudem soll das Gebäude der St.-Ursula-Schule mitgenutzt werden.

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