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Raps im Eichsfeld steht in Blüte

Der Regen war Gold wert Raps im Eichsfeld steht in Blüte

Das frühlingsgrüne  Eichsfeld bekommt mehr und mehr kräftige, gelbe Farbtupfer. Nach Temperaturen bis zu 20 Grad in der vorigen Woche und Regen über das Wochenende steht der Raps bereits fast überall in Blüte. 

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Gelbe Rapsfelder bei Seeburg: Die Ölfrucht steht nach dem warmen Landregen in Blüte.

Quelle: Richter

Duderstadt. Auf rund 10 000 Hektar wächst die Ölfrucht im Landkreis,  im Eichsfeld wird die Ölsaat auf mehr als zehn Prozent der Ackerflächen angebaut. „Alles ist derzeit im grünen Bereich“, stellt Kreislandwirt Hubert Kellner zufrieden fest. „Der Regen war Gold wert.“ Noch sei nichts angebrannt und nichts vertrocknet, außer der nötigen zweiten Aussaat auf einem Teil der Zuckerrübenfelder, so der Desingeröder Landwirt.

Nach der trockenen Periode hatten Landwirte vorige Woche Rübenfelder umbrechen und neu bestellen müssen. „Den richtig schönen, warmen Landregen haben wir gut gebrauchen können“, sagt Kellner. „Wir müssen allerdings aufpassen, dass uns die Eisheiligen nicht einen Strich durch die Rechnung machen.“ Für Prognosen zur Ernte ist es noch zu früh. „Wir arbeiten unter freiem Himmel und sind immer dem Risiko ausgesetzt.“ Zum Einfahren der Ernte gehöre auch noch Glück, weiß der Landwirt.

Der Raps, der voraussichtlich Ende Juli geerntet werden wird, dient fast ausschließlich zur Herstellung von Speiseölen. Die VR-Bank in Südniedersachsen produziert in Obernjesa seit einigen Jahren wieder kaltgepresstes Öl. Die Produktion von Bio-Diesel lohnt sich nicht mehr wegen hochgesetzter Mehrwertsteuersätze. Etwa 42 Prozent Öl enthalten die Rapskörner, als Nebenprodukt fällt ein hochwertiges Eiweißfutter, sogenannter Rapskuchen oder Rapsschrot, an. Die Ölpflanze bietet auch den Bienen Nahrung. Etwa drei bis vier Bienenvölker können einen Hektar Raps als Futtergrundlage nutzen.

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