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Rat Seulingen beschließt Haushalt

Lücke im Etat Rat Seulingen beschließt Haushalt

Große finanzielle Sprünge kann die Gemeinde Seulingen in den kommenden Jahren nicht machen. Das befürchtet jedenfalls der Rat der Gemeinde.

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Quelle: dpa

Seulingen.  In diesem Jahr wird mit einem Defizit von mehr als 100 000 Euro gerechnet, der aber noch aus Überschussrücklagen gedeckt werden kann. Ein Haushaltssicherungskonzept mit Einsparkonzept ist daher nicht erforderlich. Der Rat beschloss den Etat für 2015 jetzt einstimmig. An der Steuerschaube wurde nicht gedreht.

„Als wir die ersten Zahlen mit einem hohen Defizit von der Verwaltung bekamen, ist es uns eiskalt den Nacken heruntergelaufen“, sagte Bürgermeister Matthias Rink (CDU). Im Wesentlichen liege die negative Entwicklung an geringeren Schlüsselzuweisungen des Landes und höheren Umlagezahlungen an Landkreis und Samtgemeinde. Auch müsse mit 200 000 Euro mehr Geld für den Kindergarten ausgegeben werden, 25 000 mehr als 2014. Der Rat beschloss, auch weiterhin die Kosten für eine 40-Stunden-Kraft im freiwilligen sozialen Jahr zu übernehmen. Für eine Sozialassistentin mit 20 Stunden in der Woche als dritte Kraft übernehme das Land die Kosten, der Markt sei aber so gut wie leer, sagte Rink. 15 000 Euro sind für notwendige Risssanierungen auf Gemeindestraßen vorgesehen. 

Mit 650 000 Euro Umlagezahlungen bei Steuereinnahmen von 820 000 Euro seien keine großen Sprünge zu erwarten, sagte Andreas Wucherpfennig (CDU). Die Erträge bei den Grundsteuern bleiben weitgehend auf Vorjahresniveau. Die Gewerbesteuererträge wurden 2015 mit 120 000 Euro auf dem Ergebnis für 2014 veranschlagt. Die Überschüsse aus Vorjahren betragen knapp 185 000 Euro. Damit können Fehlbeträge gedeckt werden. Im vorigen Jahr, in dem bereits mit einem Defizit gerechnet worden war,  wird der Ergebnishaushalt bei ordentlichen Aufwendungen in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro voraussichtlich nahezu ausgeglichen abschließen.

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