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Rat beschließt Haushalt von Radolfshausen einstimmig

2000 Euro für die Jugendspielgemeinschaft Rat beschließt Haushalt von Radolfshausen einstimmig

Der Haushalt der Samtgemeinde Radolfshausen für 2015 ist beschlossene Sache. Am Donnerstagabend billigte der Samtgemeinderat einstimmig Zahlenwerk und Stellenplan. Nach wie vor offen ist ein umstrittener Zuschuss an die Jugendspielgemeinschaft (JSG) Radolfshausen in Höhe von 2000 Euro.

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Der Haushalt der Samtgemeinde Radolfshausen für 2015 ist beschlossene Sache

Quelle: dpa

Radolfshausen. Die Samtgemeinde steht finanziell auch nächstes Jahr noch gut da, auch wenn weniger Zuweisungen vom Land fließen als angenommen und voraussichtlich ein Defizit entsteht.

Im Etat für 2015 mit Aufwendungen von rund 4,6 Millionen Euro fehlen voraussichtlich 88 000 Euro. Änderungen nahm der Rat nicht mehr vor.

Die konsequente Entschuldung der vergangenen Jahre werde fortgesetzt, sagte CDU-Fraktionschef Jürgen Werner, deshalb stimme seine Fraktion dem Haushalt auch zu. Auch der Vorsitzende der Mehrheitsgruppe SPD/Grüne, Michael Becker (SPD), hob als erfreulich hervor, dass es mit den Schulden „bergab geht“.

Ende 2015 würden die Schulden für Investitionen nur noch bei 615 000 Euro liegen. Das komme auch den Mitgliedsgemeinden zugute. „Eine sehr gute Leistung der Verwaltung“, lobte der Landolfshäuser Bürgermeister.

In der umstrittenen Frage, die neue JSG Radolfshausen zu fördern, in der drei Vereine aus Seulingen, Ebergötzen  und Landolfshausen zusammenarbeiten, wurde eine Entscheidung erneut aufgeschoben. Mit 14 gegen vier Nein-Stimmen aus den Reihen der CDU-Fraktion wurde der CDU-Antrag in den Ausschuss für Schule, Jugend und Kultur zurückverwiesen. Die CDU möchte der Spielgemeinschaft mit zehn Jugend-Fußballmannschaften 2000 Euro zukommen lassen.

Eine einseitige Förderung würde vermieden, wenn die JSG als Verein organisiert würde, sagte Werner. „Wir bleiben bei unserem Antrag.“  Alle hätten sich auf die Fahnen geschrieben, dafür zu sorgen, dass die Grenze in der Samtgemeinde wegkomme, sagte Matthias Rink (CDU). „Jetzt wollen wir das in die Tat umsetzen, heute ist Gelegenheit dazu“, appellierte er vorerst vergeblich an die Ratsmehrheit. 

Becker verwies darauf, dass Vereinsförderung Sache der Mitgliedsgemeinden sei. Man müsse abwarten, wie sich die JSG aufstelle und ob sie ein Verein werde. „Dann müssen wir noch einmal darüber sprechen.“ Neben harten Themen gab es nach der letzten Sitzung des Jahres im Gasthaus Am Thieberg auch knusprige Weihnachtsgans – bezahlt von den Fraktionen.

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©Richter