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Rat der Gemeinde Landolfshausen beschließt Etat 2015

Gemeinde setzt auf Neubaugebiet Rat der Gemeinde Landolfshausen beschließt Etat 2015

Der Haushaltsplan 2015 für die Gemeinde Landolfshausen ist beschlossene Sache. Einstimmig billigte der Rat der Gemeinde am Dienstagabend das Zahlenwerk. Änderungen am Entwurf gab es keine. Auch die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer   bleiben bei jeweils 350 Prozent unverändert.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Landolfshausen. Bei ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 909 000 Euro bleibt eine Lücke von rund 30 000 Euro zu den Einnahmen. Ein Ausgleich ist allerdings durch Überschüsse aus den vergangenen Jahren noch leicht möglich. Derzeit stehen noch knapp 200 000 Euro zur Verfügung.

Trotz des Fehlbetrags bewertet Bürgermeister Michael Becker (SPD) die finanzielle Lage der Gemeinde mit Blick auf die Rücklagen als „positiv“. „Wir denken auch schon an die nächsten Jahre“, sagte Becker. 2016 solle der Thieplatz in Mackenrode neu gestaltet werden. 25 000 Euro sind dafür vorgesehen.

Nach wie vor ist es noch nicht gelungen, das gemeindeeigene Haus mit dem Gemeindebüro in Landolfshausen zu verkaufen. Deshalb fehlen Einnahmen. An der Verkaufsabsicht wird aber weiter festgehalten. Die Gemeinde rechnet mit etwas geringeren Gewerbesteuereinnahmen von nur noch 90 000 Euro.

Die ersten LED-Leuchten in der Gemeinde

Für das größte Vorhaben in diesem Jahr, die Erschließung des Neubaugebietes Strautfeld am westlichen  Ortsrand von Landolfshausen, wurde bereits  im Vorjahr Geld bereitgestellt. „Wir sind startklar“, versicherte der Bürgermeister.  Der Bebauungsplan für elf Bauplätze steht. Noch unklar ist nur, ob eine „Linksabbiegehilfe“ auf der Landestraße gebaut werden muss. Ob der offizielle Ortsdurchgangsstein verschoben werden kann, und dann dank Tempo 50 die Abbiegespur nicht gebaut werden muss, will der Landkreis demnächst entscheiden.

Im Investitionsprogramm stehen auch die ersten LED-Leuchten in der Gemeinde, die in Potzwenden installiert werden sollen. Wenn die sieben neuen stomsparenden Straßenlampen plus eine mögliche weitere stehen, soll das Licht auch in der Nacht durchbrennen, allerdings reduziert. Bislang geht das Licht in den Straßen um 32.30 Uhr aus. Die Gemeinde rechnet trotzdem damit, dass deutlich Stromkosten eingespart werden können. Die Gemeinde verhandelt derzeit mit dem kommunalen Stromversorgungsunternehmen EAM über einen Wartungsvertrag für die Straßenbeleuchtung. Der alte Vertrag mit der EAM-Vorläuferunternehmen Eon ist ausgelaufen.

Entschieden ist auch, dass am Dorfgemeinschaftshaus in Landolfshausen statt eines Anbaus ein Container als Jugendraum aufgebaut werden soll. Der Bauantrag werde jetzt gestellt, erklärte Becker.   Im Haushaltsplan vorgesehen sind für diesen Zweck 20 000 Euro. Die Gemeinde rechnet aber mit Zuschüssen in Höhe von 5000 Euro vom Landkreis und 8000 Euro vom Land. Versorgungsleitungen waren bei der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses bereits verlegt worden.

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