Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Rat der Stadt Duderstadt beschließt Regeln

Fahrzeugverkehr und Parkplätze Rat der Stadt Duderstadt beschließt Regeln

Die Spiegelbrücke wird weder für den Fahrzeugverkehr freigegeben, noch werden dort Kurzzeitparkplätze eingerichtet. Stattdessen sollen Autofahrer zukünftig die Möglichkeit haben, drei Stunden lang in der Sackstraße zu parken. Dort soll eine Einbahnstraßenregelung gelten.

Voriger Artikel
Ausstellung Eichsfelder Motive auf Burg Scharfenstein
Nächster Artikel
Unbekannter beschädigt Toyota in Osterode und flieht
Quelle: Richter

Duderstadt. Seit der Sitzung des Rates der Stadt Duderstadt am Donnerstagabend gelten neue Regeln für die Innenstadt. Dabei bleibt vieles beim Alten. Denn seit bekannt geworden ist, dass der Besitzer des Stern-Parkplatzes bereits im September die dortigen Bauarbeiten abgeschlossen haben will, sind Pläne, die Spiegelbrücke für den Verkehr zu öffnen und im Bereich der Unterkirche Parkflächen als Ersatz für die fehlenden Parkplätze Am Stern einzurichten, vom Tisch. Die Mitglieder des Rates stimmten mehrheitlich dafür, einen entsprechenden Beschluss aus der Mai-Sitzung des Rates aufzuheben.

Auf einen Antrag des Ratsherrn Lothar Dinges (WDB) hin, einigte sich das Gremium zudem darauf, die geplanten Parkplätze vor den Häusern Auf der Spiegelbrücke 12 bis 16 nicht einzurichten. Dinges argumentierte mit den neuen Parkflächen in der Sackstraße, die einen schnellen Zugang zur Innenstadt ermöglichten. Außerdem führte er an, dass im verkehrsberuhigten Bereich auf der Spiegelbrücke das Be- und Entladen weiterhin möglich sei. Zudem nannte er die denkmalgeschützten Bauten im Umfeld als Gründe, dort keine Parkmöglichkeiten zu eröffnen.

Rund zehn Parkplätze sollen auf der Westseite der Sackstraße entstehen, die zukünftig nur noch in eine Richtung befahrbar sein soll. So hatte es der Rat bereits im Mai beschlossen. Mit der Einbahnstraßenregelung sei eine Parkbeschränkung nicht mehr notwendig, heißt es in der Begründung. Das Parken wird – analog zu Haberstraße und Hinterstraße – drei Stunden lang möglich sein.

Die Genehmigung des in der Kritik stehenden Protokolls zur Sitzung des Gremiums im Mai vertagten die Ratsmitglieder auf die nächste Sitzung. Zunächst soll geklärt werden, wie es dazu gekommen war, dass in einem Beschluss zum Innenstadtkonzept ein Teil der Fußgängerzone nicht als solche deklariert worden war. Eine von der Opposition angeregte fraktionsübegreifende Arbeitsgruppe, die sich mit der Aufklärung des Sachverhalts beschäftigen sollte, lehnte die Mehrheitsfraktion ab.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter