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Rat ebnet Weg in Richtung eines „Inklusiven Campus“

Bildungseinrichtungen bündeln Rat ebnet Weg in Richtung eines „Inklusiven Campus“

Die Überlegungen zu einem „Inklusiven Campus“ können in die zweite Runde gehen. Die Mitglieder des Rates der Stadt haben am Donnerstag mehrheitlich den Weg für weitere Schritte in Richtung einer pädagogischen und räumlichen Zusammenführung von Bildungseinrichtungen geebnet.

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Quelle: Pförtner (Symbolbild)

Duderstadt. Die Ratsmitglieder hatten - außer einen Sachstandsbericht zur Kenntnis zu nehmen - darüber zu entscheiden, ob sie Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) beauftragen, die Umsetzung des Konzepts weiter zu verfolgen und bei Bedarf Beschlüsse des Rates einzuholen. Die Idee des Inklusiven Campus sieht eine Bündelung von Bildungseinrichtungen in der Innenstadt vor.

Nolte, der stellvertretende Bürgermeister Lothar Koch und die Gruppe CDU/FDP signalisierten uneingeschränkte Zustimmung, den Gedanken weiter voranzutreiben und das Konzept zu vertiefen, zu dem bisher eine Absichtserklärung vorliegt. Auch Marliese Frisch-Dvorák (Grüne) und Jutta Rössing-Schmalbach (USD) lobten das Projekt in seinen Grundzügen. Zwar gebe es offene Fragen, aber Rössing-Schmalbach appellierte an die Mitglieder des Rates, das Thema nicht zu zerreden, sondern „anzufassen“.

Matthias Schenke (SPD) hingegen kritisierte, dass mit den Überlegungen zu einer Nachnutzung der Pestalozzischule und denen zur Inklusion Dinge vermischt würden, die unterschiedliche Herangehensweisen erforderten. Außerdem beantragte er, die Sicherung der Grundschulen auf den Dörfern - auch als Einrichtungen mit Inklusionsangeboten - mit in die Beschlussfassung aufzunehmen und Fraktionsmitgliedern Einblick in Arbeitsgruppen zu verschaffen.

Damit kam er nicht durch. Wie Koch sagte, stünde die Frage nach dem Erhalt der Grundschulen ohnehin außer Frage. Auch die Kritik Wolfgang Hirschfelds (Grüne) an einem möglichen „Monopol der Kirche“, also einer zu großen Einflussnahme der Institution, prallte nach einiger Diskussion ab.

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©Richter