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Rathaus Gieboldehausen wird wieder zum Rohbau

Neue Außenfassade Rathaus Gieboldehausen wird wieder zum Rohbau

Einen ungewohnt „nackten“ Anblick bietet zurzeit das Gieboldehäuser Rathaus: Der zur Gebietsreform errichtete Verwaltungssitz der Samtgemeinde verwandelt sich optisch in einen Rohbau zurück, weil er seine schützende Außenhaut verloren hat.

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Abgestemmt und eingerüstet: In drei Etappen wird die Klinkerfassade des Gieboldehäuser Rathauses durch Dämmputz ersetzt.

Quelle: Mahnkopf

Gieboldehausen. Am Hauptgebäude ist die rotbraune Klinkerfassade, die jahrzehntelang das verwinkelte Rathaus am Kirchberg und das  Ortsbild geprägt hat, abgetragen worden und hat den Blick auf das Mauerwerk freigegeben. Abgetragen werden auch die Eternitplatten, die das Dach bedecken. Für die Stehfalz-Zinkbleche, die sie ersetzen, wird eine neue Lattung vorbereitet, und die Dachkonstruktion bekommt zusätzliche Wärmedämmung.

 
Die in den politischen Gremien nicht unumstrittene Entfernung der Klinker verlangt den Verwaltungsmitarbeitern starke Nerven ab. Bei laufendem Betrieb im eingerüsteten Rathaus wird die Fassade mit einem Presslufthammer abgestemmt. „Wenn es zu laut wird, können wir auf Arbeitsplätze von Teilzeitkräften ausweichen“, sagt Bauamtsleiter Klaus-Dieter Grobecker. Zudem erfolge die energetische Sanierung von Dach und Fassade in drei Abschnitten. Nach dem Hauptgebäude sind die Seitentrakte und der Anbau mit Arztpraxis an der Reihe, anschließend die Rathaus-Rückseite am Kirchhang mit zentraler Verwaltung.

 
Ob es vom Kirchplatz aus einen neuen, barrierefreien Zugang zum sonst nur über viele Treppenstufen zu erreichenden Sitzungssaal im Dachgeschoss geben kann, ist noch offen. Mit dem Kirchenvorstand, der das bisher abgelehnt hat, sollen weitere Gespräche geführt werden.

 
„Die Arbeiten schreiten zügig voran, die Firmen arbeiten Hand in Hand“, berichtet Grobecker. Die Klinkerfassade soll durch zweifarbigen Dämmputz –sandfarben und in einem hellen, erdigen Rotton – ersetzt, die Rathaussanierung bis November abgeschlossen werden.  

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©Richter