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Raumordnung lässt Raum für Duderstadt

Regionales Programm Raumordnung lässt Raum für Duderstadt

Die Überarbeitung des Regionalen Raumordnungsprogrammes für den Landkreis Göttingen ist in Duderstadt überwiegend positiv aufgenommen worden. In der Stellungnahme der Stadt werden zwölf Punkte angesprochen, die im Bauausschuss volle Zustimmung gefunden haben.

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Bietet Raum für Gewerbeansiedlungen: das Duderstädter Industriegebiet Breiter Anger.

Quelle: Hellmold

Ausdrücklich begrüßt wird von Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) die Aufnahme des Natur-Erlebnis-Zentrums Gut Herbigshagen als zu sichernder und möglichst weiter auszubauender Erholungsschwerpunkt, der Ziele des Grünen Bandes samt naturverträglichem Tourismus sowie des geplanten Hochwasser-Rückhaltebeckens an der Hahle bei Gerblingerode. „Das gehört ins Konzert ebenso wie die Umgehungsstraßen“, sagt Nolte. Während die Duderstädter und die Waaker Umgehung im Programm erwähnt werden, vermisst Nolte die viel diskutierte Südumgehung Göttingen. An geeigneter Stelle müsse zudem ergänzt werden, dass Mittelzentren ohne Bahnanschluss wie Duderstadt bei Verbesserung der Straßenanbindung vorrangig zu behandeln seien und beim öffentlichen Personennahverkehr besserzustellen seien. „Das gilt auch für die Datenautobahn“, merkt Nolte an.

Unterstützt werden die Ambitionen des Kreises, zur führenden Energieregion zu werden, begrüßt wird die Beibehaltung der Schwerpunktaufgaben für die Sicherung und Entwicklung von Wohn- und Arbeitsstätten am „mittelzentralen Standort Duderstadt“. Das betrifft die Ortsteile Duderstadt, Gerblingerode, Tiftlingerode und Westerode. Beibehalten werden müsse aus Sicht der Stadt aber auch das bisherige Ziel, den ehemals grenznahen Raum besonders zu fördern. Bei der raumordnerisch abgestimmten Erdgas-Transportleitung „Mitteleuropäische Transversale“ sollten im Zuge der Planfeststellung alle Möglichkeiten genutzt werden, die Abstände von Wohngebieten und anderen empfindlichen Bereichen zur Trasse zu vergrößern.

Der Landkreis hat sein Raumordungsprogramm ergänzt und geändert, um es dem des Landes anzupassen. Handlungsbedarf wird wegen des demografischen Wandels insbesondere bei der Entwicklung der Siedlungsflächen gesehen.

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©Richter