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Razzia im Seniorenheim

Heimaufsicht, Gesundheits- und Sozialamt kontrollieren Personalsituation Razzia im Seniorenheim

Mit einem Großaufgebot von Mitarbeitern aus Heimaufsicht, Gewerbeaufsicht, Gesundheitsamt, Landessozialamt und dem Medizinsichen Dienst der Pflegekassen ist zwei Tage lang das Seniorenpflegeheim Pro Seniore Residenz am Posthof aufgesucht worden. Eine "anlassbezogene Durchsuchung".

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Das Seniorenpflegeheim Pro Seniore Residenz am Posthof.

Quelle: EF

Göttingen. Wie Stadtsprecher Detlef Johannson bestätigt, seien mehr als zehn Personen an der unangemeldeten Kontrolle am Donnerstag beteiltigt gewesen. Diese sei am Freitagmorgen fortgesetzt worden. Auslöser war offenbar ein anonymes Schreiben, in dem die aktuelle personelle Situation in der Einrichtung angeprangert worden war. Offenbar hatte es auch Anlass gegeben, des Gesundheitsamt und die Gewerbeaufsicht hinzuzuziehen.

Wie Peter Müller betont, Pressesprecher der Pro-Seniore-Heime, seien durch die Behörden "keine sofortigen Maßnamen ausgesprochen" worden. Man arbeite mit den Behörden eng zusammen. Die Einrichtung mit derzeit 192 Bewohnern warte nun auf einen schriftlichen Bericht zu den Ergebnissen der Kontrolle, auf den man danach reagieren werde. Müller räumte ein, dass die Einrichtung derzeit unter einem hohen Krankenstand bei den Fachkräften leide, was möglicherweise zu Hinweisen an die Behörden geführt haben könnte.

"Wir sind sicher, dass wir das Problem ziemlich schnell ausgleichen können", sagte Müller auf Tageblatt-Anfrage. Die Stadtverwaltung will sich frühestens am Montag zu den Ergebnissen der unangemeldeten Kontrolle äußern. Die gewonnenen Erkenntnisse seien noch nicht ausgewertet.

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