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Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft bei Werkwoche in Duderstadt

„Was brauche ich, um erfolgreich zu sein?“ Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft bei Werkwoche in Duderstadt

Wenn Schüler das Wort „spielen“ im Unterricht hören, werden sie plötzlich aufmerksam. Die 13 Schüler aus Hannover, Bielefeld und Köln, die an der Werkwoche der Duderstädter Ursulinen-Schule teilnehmen, sind zwar durchgehend motiviert bei der Sache, auf ein Spiel haben sie dennoch besonders Lust.

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 Verkaufstrainer Clemens Krebs in Aktion: Schüler lernen spielerisch Lektionen fürs Leben.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Zuerste werden die Schüler in vier Gruppen aufgeteilt, dann die Spielregeln erklärt: eine lebensnahe Wirtschaftssimulation. Jede der vier Gruppen soll ihre Einzelinteressen vertreten, dabei aber auch an „das Große und Ganze“ denken.  Referent Clemens Krebs, National Sales Training Manager von Coca-Cola aus Berlin, hält die Erklärung des Spiels bewusst kurz und knapp. Was die Schüler noch nicht wissen – ein wesentliches Lernziel des Spiels ist intelligente Kommunikation und dadurch die genaue Definition der eigentlichen Aufgaben.

Die ersten drei der zehn Spielrunden verlaufen noch chaotisch. Während drei Gruppen erfolgreich spielen, verliert die vierte wegen des Verhaltens der anderen. Dann entwickelt sich plötzlich eine Eigendynamik: Die Schüler werden aktiver und kommunizieren miteinander, das Ziel des Spiels wird deutlicher. Ab Runde fünf ziehen alle an einem Strang. Die Folge: Wachstum für alle. „Ich kann mich nicht erinnern, gesagt zu haben, dass sie gegeneinander kämpfen“, sagt Krebs im Anschluss und kann sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen. Der Schlüssel zum Sieg war die Kommunikation miteinander. Eine von vielen Lektionen, die die Schüler durch das Spiel bekommen haben.

„In dieser Woche erhalten die Schüler Zugang zu Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft, den sie sonst nicht bekommen würden“, sagt Koordinatorin Schwester Ingeborg Wirz vom Ursulinen-Kloster. Den Schülern solle beigebracht werden, wie sie erfolgreich sind, was laut Schwester Ingeborg aber nicht auf Erfolg im Beruf beschränkt sei. Soziale Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit, Motivation und vor allem Spaß an dem, was man tut, seien wichtige Lernziele der Werkwoche. „Das Leben ist vielfältig“, sagt sie. Um alle Herausforderungen zu meistern, benötige der Schüler einen ganzheit­lichen Blick.

Zum Abschluss konnten die Schüler ihre Gedanken zum Spielverlauf äußern. Zu guter Letzt hätten alle das Spiel verstanden und etwas mitnehmen können. Krebs schließt mit einem Gleichnis: „Was Öl für das Auto, ist Spaß bei der Arbeit.“

Von Kay Weseloh

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