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Versiegelte Flächen werden erfasst

Regen-und Schmutzwassergebühren Versiegelte Flächen werden erfasst

In der Samtgemeinde Gieboldehausen werden Regen- und Schmutzwassergebühren bereits seit 2014 getrennt berechnet, in der Stadt Duderstadt sollen die Gebühren zum Jahresbeginn 2018 gesplittet werden. Dafür müssen alle bebauten und versiegelten Flächen ermittelt werden.

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Duderstadt. In Breitenberg und den Kesperdörfern ist das bereits geschehen, ab Juli sind weitere Ortsteile an der Reihe. Am Montag, 4. Juli, will die Stadtverwaltung Anschreiben an die Grundstückseigentümer in Fuhrbach, Gerblingerode, Hilkerode und Mingerode verschicken. Auch dort werden die Eigentümer gebeten, die in Frage kommenden Flächen selbst zu ermitteln und Angaben darüber zu machen, wie sie entwässert werden. Die ausgefüllten Erfassungsbögen sind unterschrieben im kostenfreien Rückumschlag zurückzugeben. Die Bögen können aber auch eingescannt und per E-Mail verschickt oder persönlich abgegeben werden.

Möglichkeiten zur persönlichen Beratung

Möglichkeiten zur persönlichen Beratung bestehen jeweils von 14 bis 18 Uhr am Mittwoch, 20. Juli im Fuhrbacher Bürgerhaus, am Donnerstag, 21. Juli, in der Gerblingeröder Mehrzweckhalle, am Mittwoch, 27. Juli, und Montag, 1. August, im Eingangsbereich der Paul-Maar-Grundschule in Hilkerode und am Donnerstag, 28. Juli, im Ratskeller in Mingerode - außerdem am Sonnabend, 30. Juli, von 10 bis 12.30 Uhr im Bürgerbüro im Stadthaus. Für Auskünfte und Beratungstermine stehen Verwaltungsmitarbeiter unter Telefon 0 55 27/841 153 oder -154 zur Verfügung. E-Mail-Anfragen sind an abwassergebuehrentrennung@duderstadt.de zu richten.

Vorrangig geht es bei der Flächenerfassung um Dächer und Einfahrten. Mit dem Erhebungsbogen wird ein Merkblatt verschickt. Die Gebühren für das Oberflächenwasser werden nach Versiegelungsgrad gestaffelt. Asphalt und Verbundsteinpflaster schlagen stärker zu Buche als Kies und Rasengittersteine.

Zahlreiche Nachfragen wegen Gebührentrennung

In der Samtgemeinde Gieboldehausen hatte die Gebührentrennung zu zahlreichen Nachfragen und mehr als 600 persönlichen Gesprächen geführt. Je nach Bewertung der versiegelten Flächen musste der eine mehr, der andere weniger zahlen. Tiefer in die Tasche greifen mussten dann doch alle - allerdings nicht wegen der Gebührentrennung, sondern wegen des Ausgleichs von Unterdeckungen im Abwasserhaushalt.

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