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Rekordverdächtige Zuschauerzahlen beim 20. Duderstädter Kultursommer

5000 Besucher Rekordverdächtige Zuschauerzahlen beim 20. Duderstädter Kultursommer

Online-Präsenz, Zusammenarbeit mit der Theater- und Konzert-Vereinigung und sponsorengestützte Veranstaltungen: Das Jahr des 20. Bestehens des Duderstädter Kultursommers haben die Organisatoren genutzt, um Veränderungen am Konzept vorzunehmen. Offenbar mit Erfolg, denn die Gesellschaft Landesausstellung Natur- und Städtebau hat rekordverdächtige Zuschauerzahlen verzeichnet.

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Queen-Cover im Stadtpark: Rock und Pop sollen ausgeweitet werden.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Dabei seien es, so Kultursommer-Organisator Gerald Werner, nicht die Großveranstaltungen, die die Duderstädter und Gäste in den Stadtpark lockten. „Die Kinder- und Familientage tragen uns“, erklärt Werner. Hier seien konstante Besucherzahlen von rund 350 zu verzeichnen. Zu den Top-Veranstaltungen zählte, „das ist schon beinahe Tradition“, der Dancing Afternoon mit rund 500 Gästen.

Gerade einmal an zwei von 25 Veranstaltungstagen war es sonnig, an einem sogar heiß: Beim Konzert der Big Band mit rund 350 Besuchern. Ansonsten: Regen, Regen, Regen. „Beim Abschlussfest standen 300 Menschen im strömenden Regen“, blickt Werner zurück. „Wir waren immer kurz davor, abzusagen“, sagt Werner. Doch bis auf einen Kindervormittag habe jede Veranstaltung stattfinden können.

Im Ganzen haben mehr als 5000 Menschen die Veranstaltungen vom 15. Juni bis 21. September besucht. „Für Duderstadt ist das großartig“, schätzt Wolfgang Nolte, Geschäftsführer der LNS-Gesellschaft und Bürgermeister der Stadt Duderstadt (CDU) die Besucherzahl ein.

„Wir können noch viel besser werden“

Er sei immer wieder erfreut, wie viel Herzblut das Team, das überwiegend ehrenamtlich tätig ist, in das Projekt stecke. „Über Jahre hinweg schon sind das Kultursommerteam, der Bauhof, DRK, THW, Feuerwehr und viele Helfer immer wieder dabei  – ohne die könnten wir dieses Programm nicht stemmen“, dankt er den Beteiligten.

Für das kommende Jahr will das Organisatorenteam noch eine Schippe drauflegen: „Wir können noch viel besser werden“, glaubt Werner. In diesem Jahr wurden bereits Veranstaltungen zusammen mit der Theater- und Konzertvereinigung organisiert. „Da wollen wir anknüpfen.“ Der Dancing Afternoon zeige zudem, dass die Kombination aus Sport und Musik gefragt sei und weiteres Potenzial biete.

Was die Bandbreite der Veranstaltungen angeht, kann sich Werner einen Mix aus Konzerten verschiedener Musikrichtungen vorstellen, würde aber den Bereich Pop und Rock gern ausweiten. Auch die Zusammenarbeit mit den Eichsfelder Kunstvereinen solle weiter gestärkt werden.

„Wir können uns nicht nur selbst kopieren, wir müssen uns weiterentwickeln“, sagt Werner. Eine große Rolle dabei spiele die Kommunikation mit der Bevölkerung. In persönlichen Gesprächen, telefonisch und über Facebook kämen viele Anregungen von Kulturinteressierten. Tipps nehme er immer gern entgegen, sagt Werner. Wer also eine Idee für eine Veranstaltung habe, könne sich mit ihm in Verbindung setzen.

Der Kultursommer Duderstadt ist auf  Facebook vertreten. Gerald Werner ist zudem erreichbar unter Telefon 0 55 27 / 84 11 24 oder per E-Mail an info@kultursommer.de.
 

Kultursommer: „Manege frei“ im Duderstädter Stadtpark. © Lüder

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Große Schirme, kleine Schirme: Beim Abschlussfest schützen sich die Zuschauer vor dem Regen.

Die gute Resonanz des 20. Kultursommers bleibt bis zur letzten Veranstaltung: Mehr als 200 Besucher sind am Sonntagnachmittag trotz des anhaltenden Regens in den Stadtpark im Gelände der Landesausstellung (LNS) gekommen, um beim Familienaktionssonntag dabei zu sein.

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©Richter