Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Retrospektive erinnert an großen Maler

Vernissage im Duderstädter Heimatmuseum Retrospektive erinnert an großen Maler

Die Eröffnung der Retrospektive zum 140. Geburtstag Georg Greve-Lindaus hat gezeigt, dass es der Initiatorin Sandra Kästner bestens gelungen ist, den Maler aus dem Staub der Vergessenheit in ein Licht zu rücken, das ihm gerecht wird. Mehr als 100 Gäste kamen ins Heimatmuseum.

Voriger Artikel
Stärkster Durchgang bei Telc-Prüfungen
Nächster Artikel
Plaudereien aus dem Eichsfelder Nähkästchen

Vernissage im Duderstädter Heimatmuseum: Geigenspiel von Greve-Ururenkel Björn Ferber.

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) begrüßte nicht nur zahlreiche Kunstinteressierte, sondern auch zehn von insgesamt zwölf Enkeln des Malers, der 1876 in Lindau geboren wurde und nach Stationen unter anderem in München und Florenz fast 30 Jahre bis zu seinem Tod 1963 in Duderstadt arbeitete. Prof. Dr. Thomas Noll von der Universität Göttingen fasste in seinen einführenden Erläuterungen zusammen: „Greve-Lindau steht in dem Spannungsfeld zwischen dem großen Spektrum und der raschen Entwicklung der Kunst in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg“. Kunsthistorikerin Sandra Kästner erläuterte den Lebensweg und die Entwicklungsphasen Greve-Lindaus anhand ihrer Masterarbeit, die sie nun veröffentlichen möchte, um dem zumindest in Duderstadt fast vergessenen Maler einen sichtbaren Platz in der Kunstgeschichte einzuräumen. Irmelin Langermo, eine Enkelin Greve-Lindaus, erinnerte an ihren Großvater als freundlichen, aber etwas introvertierten Menschen in knallgrüner Strickjacke und mit brauner Aktentasche voller Malutensilien. Weitere Familienmitglieder, Annika und Jörg Ferber und ihr Sohn Björn, gaben mit Violinen und Piano den musikalischen Rahmen. Die Ausstellung läuft bis zum 29. Mai.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter