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Rhumspringer Grundschüler präsentieren Mozarts Zauberflöte

Turnhalle als Opernsaal Rhumspringer Grundschüler präsentieren Mozarts Zauberflöte

Kräftige Opernstimmen haben sich mit Kindergeplapper vermischt, als die Turnhalle der Grundschule Rhumspringe am Freitag zur Opernbühne wurde: Professionelle Opernsänger der Kinderoper „Papageno“ aus Wien waren zu Gast, um mit den Grundschülern im Rahmen eines Schulprojektes die Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart einzuüben.

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Quelle: Richter

Rhumspringe. Bereits mehrere Wochen zuvor haben die Kinder der ersten bis vierten Klassen begonnen, sich auf dieses Projekt vorzubereiten und haben gemeinsam mit ihren Lehrern Bühnenbilder gebastelt und genäht und Texte auswendig gelernt. In der vergangenen Woche wurde das Stück mit den Profis aus Wien einstudiert und geprobt, damit für die große Vorstellung vor Eltern, Geschwistern und Freunden alles klappt.

„Dieses Projekt soll eine Abwechslung sein und den Kindern gleichzeitig ein wenig die Kultur näher bringen“, sagt Schulleiterin Katharina Woitschewski. Für die Hauptrollen wurden Kinder der dritten und vierten Klasse ausgewählt, die in den einzelnen Szenen auch in ihren Rollen wechselten, so dass mehrere Kinder die Möglichkeit für die Darstellung einer Hauptrolle bekamen. Während einige Schüler der unteren Klassenstufen das Programm zwischen den Szenen musikalisch umrahmten und für den Umbau des Bühnenbildes sorgten und andere in den Rollen als Statisten fungierten, stellten ihre Mitschüler wilde Tiere dar, die mit selbst gebastelten Tiermasken und einem kleinen Auftritt zum Gelingen des Stückes beitrugen.

So spielte der 8-jährige Fabio Jünemann einen Wolf, während seine gleichaltrigen Mitschüler Marcel Rose und Maxim Anhalt Tiger darstellten. „Den Kindern macht das Projekt viel Spaß, sie haben sich sehr gut beteiligt“ lobt Schulleiterin Woitschewski das Engagement der Schüler. Das zeigen auch Marcel, Fabio und Maxim, die stolz ihre Tiermasken präsentieren. „Ja, und das ist auch mal was anderes als Schule“, antwortet Marcel auf die Frage, ob ihm das Projekt Spaß mache.

Über die kräftigen Stimmen der Wiener Opernsänger Angela Mitterhofer und Gregor Braun hätten die Kinder anfangs noch gestaunt, sich aber schnell an das Mitwirken der Profis gewöhnt. „Das Arbeiten mit den Kindern macht uns sehr viel Spaß“, sagt Mitterhofer, die mit ihrer Sopranstimme zum Stück beigetragen hat. Ihr Kollege Gregor Braun fungierte während der Vorstellung nicht nur als Bariton-Sänger, sondern auch als Erzähler. Zudem gab er nützliche Informationen zur Opernmusik. So erklärte er beispielsweise zu Beginn, dass eine Ouvertüre zur Einstimmung diene.

Doch nicht nur den Kindern die schauspielerten standen die Profis zur Seite. Sie animierten zudem das Publikum und bildeten den Abschluss des Stückes mit einem stimmgewaltigen Duett. Tosender Applaus, strahlende, stolze Kinder und zahlreiche Worte des Dankes waren am Ende das Resultat eines gelungenen Schulprojektes.

Von Helena Gries

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