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Ritter, Gaukler und Hexen

Mittelalterfest auf Burg Hanstein mit tausenden Besuchern Ritter, Gaukler und Hexen

Zum 21. Mal haben sich am Wochenende die Tore der Burgruine Hanstein im Obereichsfeld zum alljährlichen mittelalterlichen Burgfest geöffnet. Tausende Besucher aus ganz Deutschland waren gekommen, um sich in und um die Burgruine vom Flair des Mittelalters begeistern zu lassen.

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Mittelalterfest auf Burg Hanstein

Quelle: Gries

Bornhagen. Der Heimatverein Hanstein Bornhagen, Ausrichter und Organisator des Mittelalterspektakels, feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. „Als wir vor 21 Jahren das erste Burgfest veranstalteten, hatten wir rund eintausend Gäste, im letzten Jahr waren 15 Tausend“, sagt Silvia Rinke, zweite Vorsitzende des Vereins, die auch in diesem Jahr wieder mit tausenden von Besuchern rechnet. Alle mittelalterlichen Kostüme der Vereinsmitglieder seien Handarbeit. Die Vorsitzende habe dafür sogar ihr Hobby zum Beruf gemacht: „ich führe eine eigene Gewandschneiderei im Ort“, sagt Rinke.

Besonders für Kinder gibt es ein reichhaltiges Angebot. In einer Kinderschmiede kann mit professioneller Unterstützung geschmiedet werden, Kinder können mit einer Armbrust oder mit einem Holzbogen schießen und die Hexe Beltana bringt die jüngsten Besucher mit einer Zaubershow zum Staunen.

Im Ritterlager rund um die Burgruine können Besucher einen Blick in die mittelalterlichen Zelte der Ritterleute werfen. Schaukämpfe werden ausgetragen und die Klänge der Spielleute Saltatio Draconum, nach eigenen Angaben „gute, handgemachte Musik“, schaffen eine mittelalterliche Stimmung.

Zahlreiche Besucher strömen in die Ruine, um dort mittelalterliche Köstlichkeiten zu probieren. So gibt es neben Bratwurst, Kräuterbraten und Rhabarberschorle auch Apfelringe und Met, typisch mittelalterlichen Apfelwein. Schaulustige können an Marktständen auf dem Burggelände Ton-, Metall-, und Lederwaren erwerben. Der 7-jährige Noah Badsen ist mit seiner Familie aus Hann. Münden gekommen und versucht sich beim Bogenschießen. „Die Gelegenheit, so etwas tolles zu besuchen, muss man nutzen“, sagt Mutter Doris.

Von Helena Gries

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