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Rosenkranzandacht beendet Germershäuser Wallfahrtsjahr

Lichterprozession Rosenkranzandacht beendet Germershäuser Wallfahrtsjahr

Mit einem Lichtermeer in der Dunkelheit haben weit über hundert Gläubige am Sonntagabend in Germershausen das Eichsfelder Wallfahrtsjahr beendet.

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Zwei Männer tragen das Gnadenbild während der Prozession auf ihren Schultern.

Quelle: Kurth-Scharf

Germershausen. Vor der Lichterprozession war in der kleinen Kirche St. Mariä Verkündigung auf dem Wallfahrtsgelände Maria in der Wiese eine festliche Rosenkranzandacht gefeiert worden. „Ruhe, Zuversicht und Freude hat der Gottesdienst uns Wallfahrern vermittelt“ berichtete Mit-Organisatorin Cornelia Kurth-Scharf aus Germershausen.

Der Friede in der Welt habe neben den schlichten Gesätzen des Rosenkranzes im Mittelpunkt der Gebete gestanden.  Besonders angetan waren die Gläubigen von der passenden musikalischen Begleitung. Die beiden Seulinger, Ulrich Rahlfs als Solosänger und Willi Funke an der Orgel rundeten den feierlichen Rahmen der Andacht ab.

Nachdem die Gläubigen die kleine Wallfahrtskirche verlassen hatten, wurden zahlreiche Lichter entzündet. Auch der Weg rund um das Gotteshaus war mit Fackeln beleuchtet und die Lieder der Wallfahrer schallten in der Dunkelheit über den Wallfahrtsplatz. Begleitet wurden die Christen auf ihrem Weg rund um die Kirche vom Gnadenbild der Heiligen Maria, das auf den Schultern zweier Männer getragen wurde. Zum Abschluss der Andacht sprach Pater Cherian den Segen und beendete damit offiziell das Wallfahrtsjahr in Germershausen.

Seit mehr als 300 Jahren gibt es die Wallfahrt nach Germershausen. Von den bis zu 10 000 Gläubigen, die sich beispielsweise an der Großen Wallfahrt zu Mariä Heimsuchung beteiligen, kommen viele noch immer zu Fuß. Das Germershäuser Gnadenbild, das zu den Wallfahrten vor einem Freialtar aufgestellt wird, steht im linken Seitenschiff der Wallfahrtskirche.

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©Richter