Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Rückblick und Ausblick

Nolte nennt beim Jahresempfang anstehende Projekte in Duderstadt Rückblick und Ausblick

Zum fünften Mal haben am Dienstagabend Stadt Duderstadt, Treffpunkt Stadtmarketing und die Stadtentwicklungsgesellschaft Duderstadt 2020 einen Jahresempfang für Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Bürgersaal des Duderstädter Rathauses veranstaltet. 

Voriger Artikel
Sechs Menschen bei Feuer verletzt
Nächster Artikel
Freifunk im Freibad
Quelle: NR

Duderstadt. Bewusst außerhalb der Zeit der Neujahrsempfänge, wie Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) in seiner Begrüßung betonte. Dennoch pflegte Nolte - wie auch Hubertus Werner als Vorstandsvorsitzender des Treffpunkts Stadtmarketing und Karsten Ley, Geschäftsführer von Duderstadt 2020 - die Tradition des Rückblicks während eines Jahresempfangs.

Positive Entwicklungen haben die Stadt unter anderem durch die Städtebauförderung und die mit ihrer Hilfe umgesetzten Maßnahmen erfahren. Für die gemeinsame Dorfentwicklung der sechs Ortsteile im laufenden Programm erhoffe er sich eine ähnliche Beteiligung, so Nolte.

Ein "längst überfälliges Einzelhandelskonzept" sei vorgestellt worden und werde jetzt durch Kundenbefragungen ergänzt, berichtete er. Die Erhebung der Kirche St. Cyriakus, die Ausstellungen in der Kunsthalle HGN, die Händelfestspiele in Duderstadt, der LNS-Kultursommer, Schützenfest, Sparkassenlauf, TKV-Veranstaltungen und Themenmärkte seien herausragende Veranstaltungen gewesen, auch die Innenstadt habe sich positiv entwickelt.

Ortsumgehungen und Breitbandausbau nannte Nolte ebenso als Stichworte wir die Weiterentwicklung des Krankenhauses oder der Bundespolizei. Auch habe sich Duderstadt als ehrenamtlich engagiert, familienfreundlich und weltoffen präsentiert, sagte Nolte und lobte explizit die in der Flüchtlingsarbeit aktiven Freiwilligen. 

Einen Blick in die Zukunft wagte Nolte, indem er prophezeite, der Tourismus erfahre jetzt die Möglichkeit, mit den "Pfunden der vergangenen Jahre zu wuchern". Gemeinsam mit dem Landkreis Göttingen und dem Fachwerkfünfeck würden derzeit Konzepte entwickelt. Mit der Priorisierung im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans rücke der "länderübergreifende Lückenschluss" schneller Strecken bis zur Autobahn 38 in greifbare Nähe.

Investitionen ständen bei der Heinz-Sielmann-Stiftung und dem Kolping-Ferienparadies aus, außerdem werde der "Inklusive Campus" in nächster Zukunft den politischen Gremien präsentiert. Das Bezahlen von Parkgebühren solle zukünftig nicht mehr allein mit Bargeld oder Geldkarte möglich sein, sondern auch über das Smartphone, kündigte der Bürgermeister an. 

Als eines der zukunftsgerichteten Projekte aus dem vergangenen Jahr sprach Werner die Freifunk-Initiative in der Innenstadt an, an der "lange gebrütet" worden sei, bevor es den Durchbruch gegeben habe. Auch Ley ging darauf ein und warb dafür, weitere Router zur Verfügung zu stellen. Wie wichtig das Thema ist, um auch Jugendliche und junge Erwachsene mitzunehmen, erfuhren die Gäste während des Vortrags von Antje-Britta Mörstedt. Die Professorin der Privaten Fachhochschule Göttingen sprach über die "Generation Z" - und damit über Menschen, die nahezu pausenlos in sozialen Netzwerken unterwegs sind.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter