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„Diese Stadt muss man sich unbedingt angucken“

Rundgang in Duderstadt „Diese Stadt muss man sich unbedingt angucken“

Die Tour organisierte die Gesellschaft „Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“ gemeinsam mit der Architektenkammer Niedersachsen zum Wirkstoff Festival der Kultur-und Kreativwirtschaft. Die Gruppe startete die rund sechs Kilometer lange Tour am Westerturm-Ensemble in der Innenstadt.

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Die Verbindung zwischen Fachwerk und Moderne hat Architekt Michael Schmutzer 20 Bürgern am Freitag bei einem vierstündigen Rundgang durch Duderstadt gezeigt.

Quelle: AIB

Duderstadt. Die Verbindung zwischen Fachwerk und Moderne hat Architekt Michael Schmutzer 20 Bürgern am Freitag bei einem vierstündigen Rundgang durch Duderstadt gezeigt. Aus der Perspektive eines Architekten lernten die Teilnehmer einige Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen.

 „Der Westerturm wurde nach einem Brand im 14. Jahrhundert neuaufgebaut. Im 16. Jahrundert wurden Häuser rechts und links von ihm angesetzt“, erklärte Schmutzer den Teilnehmern und fügte an: „Die Glaskonstruktion auf der rechten Seite stammt vom Architekten Jochen Brandi, das Schützenmuseum auf der linken Seite von Rolf Gnädinger.“ Die 13 Meter hohe Stadtmauer ist durch die Glaskonstruktion sichtbar. Der untere Teil sei nach der Sanierung mit Sandstein ergänzt worden, um den Treppenbogen zu vervollständigen, erläuterte Schmutzer. Die linke Seite sei elf Jahre später saniert worden.

„Ich habe das Ensemble noch nie von innen sehen können“, sagte Victor Stahl, einer der Teilnehmer. „Das Museum ist schon gewaltig. Es hat meine Erwartungen übertroffen“, so der Rüdershäuser. Es sei bemerkenstwert, dass die Menschen fürher solche Bauwerke erstellen konnte.

Als „sehr interessant“ bezeichnete Hans-Jürgen Bonitz den Architektur-Spaziergang. „Ich bin Duderstädter und bestimmte Fakten kannte ich noch gar nicht“, erzählte er und ergänzte: „Wenn man hier geboren ist, weiß man oft gar nicht zu schätzen, wie schön Duderstadt ist.“

Die Besichtigung führte die Teilnehmer vom Westerturm zum Max-Näder-Haus. Von da aus ging es anschließend zum denkmalgeschützt-sanierten Tabalugahaus der Peter-Maffay-Stiftung. Die nächste Station war die Basilika Sankt Cyriakus, wo Propst Bernd Galluschke die Architektur-Interessierten begrüßte und die Führung begleitete. Die Kirche wird derzeit unter der Leitung von Schmutzer im Inneren saniert. Letzte Station war das Hotel „Zum Löwen“.

„Diese Stadt muss man sich unbedingt angucken“, sagte Birgit Klöpper aus Northeim über Duderstadt. Als „besonders interessant“ bezeichnete sie das Thema der Denkmalpflege. „Mich interessiert vor allem sehr, wie man Denkmalpflege betreibt“, so Klöpper.aa

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©Richter