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SF Söhre in B-Besetzung zum TV Jahn Duderstadt

Handball-Verbandsliga SF Söhre in B-Besetzung zum TV Jahn Duderstadt

Thomas Brandes, Trainer des Handball-Verbandsligisten SF Söhre,  hat nach dem 32:32 gegen Liebenau Hoffnung geschöpft. „Meine Mannschaft hat trotz erneut personeller Ausfälle einen unbändigen Siegeswillen gezeigt. Ihre couragierte Spielweise wurde mit einem Punkt belohnt“, lobte er.

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Hofft auf eine Leistung seiner Crew, die nicht zum Wegschauen ist. Söhres Trainer Thomas Brandes.

Quelle: Pförtner

Duderstadt. Mit 10:10-Punkten ist der Aufsteiger Siebter. Nach überraschenden vier Erfolgen in Serie zum Saisonstart fielen die Handballer aus dem Landkreis Hildesheim in ein tiefes Loch und erlebten mit darauf folgenden 2:10- Zählern und damit sechs Spielen ohne Sieg einen empfindlichen Rückschlag. Ein Hauptgrund für den negativen Lauf war die Verletzung von  Niklas Ihmann. Der Linkshänder musste sich nach seiner in Fallersleben erlittenen Blessur einer Schulteroperation unterziehen und fällt für den Rest der Saison aus.

„Diese Hiobsbotschaft ist ein bitterer Schlag, denn sein Ausfall ist über eine gesamte Saison sicher nicht zu kompensieren“, war Trainer Thomas Brandes tief geschockt. Auch Großburgwedels Drittliga-Coach Jürgen Bätjer, der den Söhrer mit Zweitspielrecht in der 3. Liga einsetzen konnte, bedauert die schwere Verletzung. Und ein weiterer Topscorer blieb schon relativ früh in der Saison auf der Strecke. Daniel Hoppe fehlt aufgrund einer ernsthaften Knieverletzung. „Wenn unser Kader komplett ist, dann haben wir eine ganz gute Truppe. Seit Wochen spielen wir aber mit einer B-Besetzung“, sagt Ex-TV Jahn-Coach Brandes. „Wir haben aber immer noch große Qualität in der Mannschaft.“

Das bewies das Team um den zuletzt glänzend aufgelegten Schlussmann Moritz Meyer bei seinen Gastspielen in Südniedersachsen nachhaltig. Spitzenreiter HSG Plesse-Hardenberg biss sich vor knapp zwei Wochen beim glücklichen 27:24 -Sieg gegen die offensive 3:3-Deckung der Sportfreunde förmlich die Zähne aus, und auch für die HSG Rhumetal war das Duell  mit dem Liganeuling alles andere als ein Spaziergang. der Zweite musste lange kämpfen, eher der 28:25-Sieg perfekt war.

 Der heute in Sarstedt bei Hildesheim als Polizeihauptkommissar tätige Brandes freut sich bereits auf das Spiel in Duderstadt. Er erinnert sich noch gerne an die Zeit im Eichsfeld: „Von 1993 bis 1996 war ich rund drei Jahre als Spieler in der 2. und 3. Liga  für den TV Jahn aktiv und 2010 dann Trainer.“

Die Zeiten haben sich mittlerweile geändert. Duderstadt steht inzwischen in der Verbandsliga vor einem Neuaufbau, peilt aber schnellstmöglich den Oberliga-Aufstieg an. Und so zeigt Brandes vor dem anstehenden Duell an alter Wirkungsstätte Respekt vor dem TV Jahn, der erst zwei Heimspiele gewonnen hat: „Da fehlt offensichtlich noch die Qualität“, mutmaßt der Coach.

Jene Qualität, die man Franz Köhler oder Florian Breitmeyer bescheinigen darf, die nach dem Söhrer Verletzungspech zuletzt als erfolgreichste Werfer immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr gefunden haben. Auf Köhler müssen die Jahner besonders achten – er war gegen Plesse-Hardenberg neunmal und gegen Aue Liebenau sogar elfmal erfolgreich.

Von Ferdinand Jacksch

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