Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
SPD Duderstadt fordert Konzept für Eichsfeldhalle

Glahn schlägt höhere Auslastung durch Raumteilung vor SPD Duderstadt fordert Konzept für Eichsfeldhalle

Für die Sanierung und Modernisierung der Eichsfeldhalle werden in den kommenden Jahren Mittel in Höhe von rund 600 000 Euro aus dem Haushalt der Stadt Duderstadt nötig sein, die bereits im Investitionsprogramm eingeplant sind. Zugleich beschränkt sich die Nutzung des Veranstaltungsraumes auf wenige Großveranstaltungen.

Voriger Artikel
Kunstverein Kontura plant Konzeptausstellung in Dudersstadt
Nächster Artikel
Infoveranstaltung zur Wahl der weiterführenden Schulen in Ebergötzen
Quelle: EF/Archiv

Duderstadt. Unter anderem wird die Eichsfeldhalle regelmäßig für Veranstaltungen der Theater- und Konzertvereinigung Duderstadt genutzt. Die Einnahmen sind entsprechend gering, sie liegen laut Haushaltsplan bei rund 6700 Euro im Jahr.

Um die Auslastung der Halle zu erhöhen und deren Nutzbarkeit beispielsweise für Schulen und Vereine zu verbessern, schlägt die SPD im Rat der Stadt Duderstadt vor, ein Nutzungskonzept für die Eichsfeldhalle zu erstellen. Die Fraktion beantragt, die Verwaltung damit zu beauftragen.

Ein Sachverständiger soll das Raum- und Nutzungskonzept im Auftrag der Stadtverwaltung erstellen, so schildert Fraktionsvorsitzende Doris Glahn den Vorschlag. „Das neue Konzept soll auf der Grundlage von Umbaumaßnahmen eine verbesserte, intensivere Nutzung durch Vereine und Schulen sowie weitere Veranstaltungen wie Tagungen und Kongresse neben den bisherigen kulturellen Veranstaltungen ermöglichen“, heißt es in dem Antrag, der während der nächsten Sitzung des Finanzausschusses beraten werden soll. Bis Ende 2015 soll ein Konzept erarbeitet und dem Rat der Stadt vorgelegt werden, so Glahn. Sie schlägt vor, die Raumnutzung durch Abtrennungen kleinerer Räume zu flexibilisieren, um das kulturelle Angebot – beispielsweise um Kleinkunst – zu erweitern und gleichzeitig durch eine bessere Auslastung den jährlichen Zuschuss zu reduzieren. „Dabei könnten durch geschickte Raumnutzung auch abtrennbare Konferenzräume geschaffen werden“, glaubt Glahn. „Bei dem Konzept soll insbesondere auch die energetische Sanierung vorangebracht werden“, fordert Glahn. Dafür könnten Fördermittel eingeworben werden. „Erst nach Vorliegen eines tragfähigen, abgestimmten Gesamtkonzeptes sollten weitere Baumaßnahmen beauftragt werden.“

Der Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen und Tourismus tagt am Mittwoch, 18. Februar, um 15 Uhr im Sitzungssaal des Stadthauses. Weitere Themen sind die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2015 und die mögliche Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft beziehungsweise Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter