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SPD Duderstadt will Geld vom Kreis für Fußgängerzone

Schenke begrüßt Investitionszuschüsse SPD Duderstadt will Geld vom Kreis für Fußgängerzone

Die Duderstädter SPD hofft auf Geld vom Landkreis unter anderem zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt. Der Landkreis fördere Investitionen der Gemeinden mit zwei Millionen Euro, verweist der Ratsherr und Kreistagsabgeordnete Matthias Schenke auf den jetzt vom Kreistag mit den Stimmen der SPD/Grünen-Mehrheitsgruppe beschlossenen Kreishaushalt 2015.

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Die Duderstädter SPD hofft auf Geld vom Landkreis unter anderem zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt

Quelle: dpa

Duderstadt. Da sich die Zuwendung an der Finanzkraft der Gemeinden orientiere, erhalte Duderstadt als notorisch klamme Kommune auf diese Weise deutlich mehr, als die von der CDU geforderte Senkung der Kreisumlage gebracht hätte.

Diese Art der Förderung sei auch finanzpolitisch sinnvoll, da sie Duderstadt ermögliche, zusätzliche Zuschüsse aus Förderprogrammen der Europäischen Union zu beantragen. Das wäre mit der Senkung der Kreisumlage in diesem Umfang ebenfalls nicht möglich gewesen.

Aus Sicht der SPD nimmt der Landkreis damit seine Aufgabe wahr, zwischen wohlhabenderen und ärmeren Gemeinden einen Ausgleich zu schaffen. „Ich begrüße die damit vollzogene Abkehr von der undifferenzierten Förderung nach dem Gießkannenprinzip, da wir jetzt für Duderstadt dringend notwendige Investitionen vornehmen können“, so Schenke.

Die Stadtverwaltung werde nun zu prüfen haben, ob Mittel in die Attraktivitätssteigerung der Fußgängerzone fließen könnten. Dringend notwendig sei die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs, damit auch ältere Menschen aus den Dörfern unproblematisch in die Stadt fahren könnten. Dazu müssten allerdings erst einmal die Förderrichtlinien abgewartet werden.

Schenke hebt außerdem hervor, dass annähernd drei Millionen Euro vom Landkreis in den lange überfälligen Breitbandausbau investiert werden sollen. Dies werde insbesondere Gewerbetreibende auf den Dörfern helfen, die teilweise komplett ohne Internet auskommen müssten, erklärte der SPD-Ratsherr.

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