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SPD verärgert über Kochs Museumspläne

Sozialdemokraten sehen sich übergangen SPD verärgert über Kochs Museumspläne

Die SPD ist verärgert über die Äußerungen von Lothar Koch (CDU) zum Heimatmuseum. Die Sozialdemokraten fühlen sich von Duderstadts stellvertretendem Bürgermeister übergangen und getäuscht.

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Lothar Koch: „Wir machen das Heimatmuseum bald wieder auf mit einer Sonderausstellung – einem Wachsfigurenkabinett bedeutender Persönlichkeiten.“

Quelle: Dömken

Koch hatte gegenüber dem Tageblatt eine Wiedereröffnung des wegen eines Wasserschadens seit zwei Jahren geschlossenen Gebäudes in Aussicht gestellt und Vorschläge für eine künftige Nutzung gemacht. Gleichzeitig hatte die Stadtverwaltung abschließende Gespräche dazu angekündigt.

Duderstadts SPD-Vorsitzender Matthias Schenke verweist auf eine Sitzung des städtischen Bauausschusses am kommenden Montag. Dort hätte erstmals öffentlich über die Zukunft des Museums diskutiert werden können, so Schenke mit dem Verweis auf den SPD-Vorschlag für ein Kinder- und Jugendmuseum in dem Gebäude an der Oberkirche. „Offenbar muss die CDU aber davor rasch noch vollendete Tatsachen schaffen, um einer Diskussion aus dem Wege zu gehen“, so der SPD-Vorsitzende.
Mit Blick auf Kochs Vorschläge für anlassbezogene Öffnungszeiten des Heimatmuseums und eine teilweise anderweitige Nutzung des Gebäudes kritisiert Schenke, „dass in nichtöffentlichen Verhandlungen und ohne Behandlung des Themas in den zuständigen Ausschüssen der Stadt das Heimatmuseum weitgehend aufgegeben werden soll“.

Dem hält Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) entgegen: „Die Zukunft des Heimatmuseums ist immer wieder Thema in den städtischen Gremien gewesen.“ „Bestimmte Gedanken“, die es zur Nutzung des Gebäudes gebe, seien „im Wesentlichen im Verwaltungsausschuss vorgetragen worden“.
Es gebe Sondierungen mit möglichen Partnern, „die selbstverständlich allen Ratsmitgliedern bekannt waren“. Beschlüsse, diese Sondierungen weiter zu führen, seien „einmütig getragen, mit den Stimmen aller im Rat vertretenen Fraktionen und Gruppen“, so Nolte.

Öffentlich äußert er sich nicht zu konkreten Inhalten der Gespräche und mögliche Konzepte für das Gebäude. Gleichzeitig betont er, die Wiedereröffnung des Museums sei ein gemeinsames Ziel aller Beteiligten und ruft zur Mitarbeit auf. „Alle Vorschläge und Gedanken werden aufgenommen“, versichert der Bürgermeister.

Gibt es einen Zeitrahmen? Er hoffe, dass bis zur nächsten Sitzung des Kulturausschusses die Gespräche abgeschlossen und der Entwurf eines Konzeptes präsentiert werden könne. Ziel sei, „noch im ersten Halbjahr 2011 gemeinsam Sichtbares präsentieren zu können“.

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