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Dreikampf mit Fahrrad, Bierkasten und Trockenski

SV Viktoria Gerblingerode Dreikampf mit Fahrrad, Bierkasten und Trockenski

Bei einem Fahrradparcours, einem Bierkastenspiel und einem Trockenski-Wettbewerb haben zwölf Teams in Gerblingerode ihre Kräfte gemessen. Der örtliche Verein SV Viktoria hatte die Jahresspiele auf dem Grenzlandparkplatz und in der benachbarten Sporthalle organisiert.

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Bierkistenstapeln gehört auch dazu bei den Jahresspielen des SV Viktoria Gerblingerode.

Quelle: Soeren Kracht

Gerblingerode. „Wir knüpfen an unsere Jahresspiele an, die wir 2012 anlässlich unseres 100-jährigen Bestehens feierten“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende, Markus Brand. Der Verein wolle mit den Spielen, deren zweiter Teil am Sonnabend, 16. Dezember, geplant sei, die Gemeinschaft im Dorf fördern und sich selbst bekannter machen. Der Hintergrund: Der Verein verliere aus Altersgründen Mitglieder, in den vergangenen zehn Jahren 150 Sportler. Mit 550 Mitgliedern organisiere der Verein allerdings immer noch jeden vierten der 2000 Gerblingeröder.

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Jahresspiele

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„Junge Leute kommen nicht in ausreichender Zahl nach“, bedauert Brand. Die Schule sei anstrengender als früher, die Auswahl an Angeboten größer, das Interesse am Sport im Zeitalter der Smartphones geringer. Mit den Jahresspielen wollten die Viktorianer zeigen, wieviel Spaß das Vereinsleben biete. Deshalb dürften beim Wettbewerb nicht nur Mitglieder mitmachen.

Nothelfer, Habicht-Boys und alte Herren

Am Wochenende traten die Feuerwehr und der Ortsrat mit eigenen Mannschaften an. Eine Gruppe von Eltern, die ihre Kinder vor 15 Jahren auf die Kommunion vorbereitet hatte, machte unter dem Namen „Vierzehn Nothelfer“ mit. Als Habicht-Boys und Girls spielten Männer und ihre Frauen aus einer langen Straße im Neubaugebiet mit. Freundeskreise und eine Clique junger Erwachsener, die vor fünf Jahren schon dabei gewesen waren, fanden sich zu Mannschaften zusammen. Mit dabei waren Freundinnen der Fußballer der ersten und zweiten Viktoria-Mannschaft. In der Gruppe der Viktoria-Altherren zeigte der älteste Teilnehmer sein Können, der 78-jährige Manfred Kühn.

Organisiert hat die Spiele, wie bereits vor fünf Jahren, die sechsköpfige Vorbereitungsgruppe um Reimund Hellmold. Zunächst mussten die Teams einen Fahrrad-Parcours auf Zeit mit möglichst wenig Fehlern bewältigen. Die Teilnehmer fuhren auf einem Metallbrett und über eine Rampe. Sie quälten sich durch einen engen Kreis, nahmen mit Handzeichen und Blick nach hinten eine scharfe Kurve und bewältigten dann eine Slalomstrecke.

Im Gänsemarsch über Bierkästen

Beim Bierkastenspiel gingen die Teams im Gänsemarsch über Bierkästen. Der letzte reichte seinen Bierkasten nach vorne. So war eine Distanz von 20 Metern zurückzulegen. Am Ziel galt es die Kästen aufzustapeln und zwei mitgeführte Wassereimer oben zu platzieren.

Beim Trockenski-Wettbewerb maßen jeweils zwei Teams ihre Kräfte. Während die einen Tennisbälle in einen Auffangbehälter warfen, machten die Skifahrer Strecke. Waren alle Bälle im Behälter mussten die Skifahrer einmal von vorne nach hinten durchwechseln. Dann ging es – bis zum Ende der Zeit – wieder weiter.

Die Gewinner wurden nicht bekannt gegeben. Im Dezember geht es weiter: unter anderem mit einem Quiz und einem Dalli-Klick-Spiel. „Wir werden zeitgleich einen Weihnachtsmarkt organisierten“, kündigt Brand an.

Von Michael Caspar

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