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Sackstraße soll keine Einbahnstraße bleiben

Duderstadt Sackstraße soll keine Einbahnstraße bleiben

Die im August eingeführte Einbahnstraßenregelung in der Sackstraße bereitet nach wie vor Probleme, insbesondere für den Lieferverkehr. Mit dem Thema wollen sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt- und Feuerschutz in ihrer Sitzung am Dienstag erneut beschäftigen.

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Sackstraße in Duderstadt

Quelle: Eckermann

Duderstadt. Die Mitglieder des Ortsrates hatten sich in ihrer jüngsten Sitzung bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung bereits dafür ausgesprochen, die Einbahnstraßenregelung mit Ausweisung von Parkflächen wieder aufzuheben, sobald die Bauarbeiten am Parkplatz „Stern“ vollendet seien.

Bauausschuss

Die nächste Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt- und Feuerschutz steht am heutigen Dienstag, 23. Februar, an. Beginn ist um 16.30 Uhr. Themen sind unter anderem das „Gesamtkonzept Innenstadt“ und die Verkehrsregelung im Bereich der Kernstadt. Bündnis 90/Die Grünen hatten zudem beantragt, die Stadtverwaltung möge Beschlussvorschläge zum Thema „Windkraft“ vorlegen.

Thomas Rössing-Schmalbach, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsrat, hatte dies mit der Entstehungsgeschichte der Regelung begründet. Er kam zu dem Schluss: „Die Überlegungsgrundlage ist nicht mehr gegeben.“ Rössing-Schmalbach erinnerte daran, dass die Idee der Einbahnstraßenregelung in der Sackstraße erst geboren worden war, als über eine Öffnung der Spiegelbrücke nachgedacht wurde. Diese sei nun nicht beschlossen worden. „Es hat aber niemand daran gedacht zu sagen, dann brauchen wir auch die Einbahnstraße nicht“, machte er deutlich.

Als problematisch hatte sich in den vergangenen sechs Monaten erwiesen, dass Lieferwagen, die die Markthalle Wüstefeld und die Firma Rossmann belieferten, beim Einbiegen in die Sackstraße einen zu engen Radius zur Verfügung hätten. „Für eine ungehinderte Abfahrt müssten zwei Parkplätze neben der Sparkasse Duderstadt aufgehoben werden“, hatte die Stadtverwaltung die Ortspolitiker informiert. Lastkraftwagen, die nicht durch den Westerturm fahren dürften, müssten entweder über den Hindenburgring oder die Hinterstraße fahren, um zur Sackstraße zu gelangen. Der Straßenraum an der Einmündung von der Jüdenstraße zur Hinterstraße reiche allerdings „für ein ungehindertes Einbiegen von großen Lastkraftwagen ebenfalls nicht aus“. Die Glaserei Schmalstieg könne derzeit bei Einhaltung der verkehrsrechtlichen Vorschriften überhaupt nicht angeliefert werden. Doris Glahn (SPD) erwiderte, dass Sinn und Zweck der Idee, die Spiegelbrücke zu öffnen, darin bestanden habe, Parkflächen zu schaffen. Nachdem es dazu nicht gekommen sei, hätten sich die politischen Gremien auf die Sackstraßen-Lösung geeinigt und einen Versuch angesetzt: Zunächst waren die Parkplätze auf der rechten Straßenseite eingerichtet worden, als sich dies als nicht praktikabel erwiesen habe, seien sie auf die linke verlegt worden. Mit dieser Lösung seien die Anwohner, insbesondere aufgrund der reduzierten Lärmbelästigung nun zufrieden.

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