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Sackstraße: Einbahnstraße bleibt zunächst

Teilerfolg für Anwohner Sackstraße: Einbahnstraße bleibt zunächst

Einen Teilerfolg im Kampf um die Beibehaltung der Einbahnstraßenregelung haben Anwohner der Sackstraße in Duderstadt am Sonnabend gefeiert: Der Verwaltungsausschuss habe sich nicht für eine beidseitige Befahrung ausgesprochen, erfuhren rund 30 Interessierte.

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Feiern Teilerfolg: Anwohner der Sackstraße.

Quelle: Eckermann

Duderstadt. „Mit dieser Entscheidung hätten viele nicht gerechnet“, erklärt Wolfgang Schwedhelm, Anwohner der Sackstraße. Er hatte zu Sonnabend ein Nachbarschafts-Kaffeetrinken auf dem Platz vor dem Westerturm organisiert. Anwohner der Sackstraße, Marktstraße, Westertorstraße  und Spiegelbrücke sollten Gelegenheit bekommen, sich über die Erfahrungen seit der Einführung der Einbahnstraßenregelung in der Sackstraße auszutauschen.

Erneute Behandlung in Gremien

Stattdessen stand am Sonnabendvormittag ein anderes Thema im Vordergrund: Das Ergebnis der Beratungen im Verwaltungsausschuss. Das Gremium hatte am Donnerstag in nichtöffentlicher Sitzung getagt. Das Ergebnis: Das Thema Einbahnstraßenregelung soll erneut die Gremien durchlaufen, bis es zu einer Entscheidung im Rat kommen soll. Bis dahin werde die aktuelle Einbahnstraßenregelung beibehalten.

Uneindeutige Beschilderung

Dies bedeutet, dass sich zunächst die Mitglieder des Ortsrates und des Fachausschusses noch einmal mit der Problematik beschäftigen, bevor es zu einer Entscheidung im Rat kommt. „Bis dahin haben sich die Autofahrer und die Lieferanten an die Einbahnstraße gewöhnt“, kommentierte eine Anwohnerin.

Mit Transparenten haben die Anwohner in den vergangenen Wochen auf ihr Anliegen - die Beibehaltung der Einbahnstraßenregelung - aufmerksam gemacht.

Quelle: Eckermann

Tatsächlich gebe es noch immer Verkehrsteilnehmer, die die Sackstraße in entgegengesetzter Richtung durchführen, erklärte Schwedhelm. Als weiteres Problem führte ein Anwohner die Verkehrsbeschilderung an, die nicht eindeutig genug sei.

Weniger Lärm

Der „Knackpunkt Einfahrt“, wie Schwedhelm sagte, also der Engpass bei sich begegnenden Fahrzeugen, und der damit verbundene Lärm seien seit Einführung der Einbahnstraßenregelung aus dem Weg geräumt, erklärte Wolfgang Schwedhelm. Eine Anwohnerin berichtete zudem, dass die Lieferanten, die mit Lastwagen an die Rückseiten der Geschäfte auf der Marktstraße heranfahren, inzwischen keine Schwierigkeiten mehr hätten.

Wunsch nach Anwohnerparken

Ein Anwohner äußerte den Wunsch, erklärt  zu bekommen, warum innerhalb des Walles vielerorts Anwohnerparkplätze eingerichtet seien, nicht aber an der Sackstraße. Ratsmitglied Doris Glahn (SPD) versprach, die Frage mit in die politischen Gremien zu nehmen. Es sei ohnehin möglich, dass noch für Juni eine Ortsratssitzung anberaumt werde. Auch Hans Georg Schwedhelm (Grüne) versprach, sich weiter für Fußgängerzone und sinnvolle Regelungen im angrenzenden befahrenen Bereich einsetzen zu wollen. Er lobte den die Sackstraßen-Bewohner dafür, dass sie sich für ihre Belange so ausdauernd eingesetzt hätten.

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©Richter