Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Samtgemeinde Radolfshausen legt Etatentwurf 2015 mit Defizit vor

Wenig „Spielraum“ nach oben Samtgemeinde Radolfshausen legt Etatentwurf 2015 mit Defizit vor

Die Samtgemeinde Radolfshausen steht finanziell auch nächstes Jahr noch gut da, auch wenn voraussichtlich geringfügig rote Zahlen geschrieben werden müssen. Die Verwaltung rechnet in ihrem Etatentwurf für 2015 mit ordentlichen Erträgen von rund 4,5 Millionen Euro. Demgegenüber stehen Aufwendungen in Höhe von rund 4,6 Millionen Euro. Bleibt ein Loch von voraussichtlich 85 000 Euro.

Voriger Artikel
Weimarer Kultur-Express gastiert an Berufsbildenden Schulen Duderstadt
Nächster Artikel
Julia Sommer aus Gieboldehausen absolviert Auslandspraktikum

Samtgemeinde Radolfshausen legt Etatentwurf 2015 mit Defizit vor.

Quelle: dpa

Ebergötzen. Der Einbruch bei den Schlüsselzuweisungen des Landes sei nicht aufzufangen gewesen, sagte Kämmerer Frank Wilde bei der Vorstellung des Entwurf im Samtgemeinderat.

Verwaltungsintern habe der Haushalt nicht ausgeglichen werden können.  Der Kämmerer rechnet aber damit, Fehlbeträge mit Überschüssen der Vorjahre kompensieren zu können. Die Zuweisungen gehen um mehr als 190 000 Euro zurück. Höhere Steuereinnahmen der Mitgliedsgemeinden führen in der Folge zu geringeren Landeszuweisungen. Auch weiter rückläufige Einwohnerzahlen schlagen dabei zu Buche.

Die Einnahmen aus der Samtgemeindeumlage sollen unverändert bei 1,29 Millionen Euro bleiben.  Der Etatentwurf komme den Mitgliedsgemeinden schon stark entgegen, so Wilde. „Nach oben ist nicht mehr viel Spielraum.“ Er verwies darauf, dass erneut keine Neuverschuldung vorgesehen sei, vielmehr solle die konsequente Entschuldung fortgeführt werden.

2015 soll die Höhe der Kredite nur noch 615 564 Euro betragen.  Die Kreisumlage will der Landkreis 2015 bei 50 Prozent belassen. Angesichts von erwarteten Überschüssen von rund 21 Millionen Euro 2014 und 2015 bestehe seitens der Gemeinden ein berechtigtes Interesse, an dieser sehr komfortablen Situation im Kreis auch in Form einer Umlagesenkung zu partizipieren, so Wilde. Der Wunsch sei deutlich vorgetragen worden, „ist aber wohl noch nicht ganz angekommen“.

CDU und FDP im Kreistag fordern in den Etatberatungen eine Umlagesenkung um mindestens 1,5 Punkte. Landrat Bernhard Reuter (SPD) hatte auf geplante Ausgaben in Millionenhöhe unter anderem für den Breitbandausbau verwiesen. Damit werde die Ausgleichsfunktion des Kreises besser erfüllt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter