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Sanierung der St.-Elisabeth-Schule Duderstadt wird teurer

Fund von Schadstoffen kostet Stadt 50 000 Euro Sanierung der St.-Elisabeth-Schule Duderstadt wird teurer

Die Kosten für die Sanierung der St.-Elisabeth-Schule in den Sommer- und Herbstferien werden aufgrund der Schadstoffbelastungen, die während der Arbeiten entdeckt wurden, rund dreimal so hoch ausfallen wie ursprünglich geplant. Statt der angesetzten 25 000 Euro rechne die Stadt, in deren Trägerschaft sich die Schule befindet, nun mit Kosten von rund 75 000 Euro, teilte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) den Mitgliedern des Rates der Stadt Duderstadt mit.

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Sanierung der St.-Elisabeth-Schule in Duderstadt wird dreimal so teurer wie geplant.

Quelle: Hinzmann

Duderstadt. Die Deckung aus dem Haushalt der Stadt werde ermöglicht aus einer Gegenfinanzierung, die die Umrüstung und Modernisierung der Straßenbeleuchtung betreffen werde.

Für weitere Untersuchungen und eventuell daraus resultierende Sanierungsmaßnahmen hat das Gremium Haushaltsmittel in Höhe von bis zu 200 000 Euro außerplanmäßig bereitgestellt.

Sicherheitspolster von 200 000 Euro

Bei dieser Summe handelt es sich um ein Sicherheitspolster, aus dem sich bedient werden kann, sofern es nötig ist. „Wir werden weitere Untersuchungen veranlassen, wo es auch nur kleine Hinweise auf eine Gesundheitsgefährdung gibt“, sagte Nolte. Bisher aber gebe es keinen Grund zur Besorgnis.

Die Messungen in der Janusz-Korczak-Schule, die sich auf einem Gelände mit der betroffenen St.-Elisabeth-Schule befindet, seien unauffällig gewesen, so Nolte.

Weitere Untersuchungen in Schulen geplant

Weitere Tests würden jetzt noch in der Hilkeröder Paul-Maar-Grundschule vorgenommen. Außerdem stehe die Untersuchung der Grundschule Langenhagen noch aus, teilte Nolte mit. „Wir arbeiten die Räume zügig ab“, kündigte Nolte an. Die Messergebnisse, auch der St.-Elisabeth-Schule, würden dann bekannt gegeben, kündigte Nolte auf eine Anfrage des SPD-Ratsherrn Matthias Schenke an.

„Es gibt keinen Grund zur Zurückhaltung.“ Schenke hatte sich zudem erkundigt, ob es für die Sanierungsarbeiten ein Ausschreibungsverfahren gegeben habe. Dies verneinte Nolte mit Blick auf die Zeitnot, die nach Bekanntwerden der Schadstoffbelastung geherrscht habe. Bestätigt wurde er darin von Johannes Böning von der Stadtverwaltung: „Es gab dringenden Handlungsbedarf“, erklärte er.

Auch eine finanzielle Beteiligung der Kirche – bei der St.-Elisabeth-Schule handelt es sich um eine katholische Grundschule – habe man nicht angestrengt, wiederum aus Gründen des schnellen Handelns: „Wir hatten Aufgaben zum Wohle des Kindes zu erledigen“, sagte Nolte, „daher haben wir in dieser Situation keine Anstrengungen unternommen, die Kirche an den Kosten zu beteiligen.“ 

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©Richter