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CDU drängt auf kürzere Bauzeit

Sanierung des Duderstädter Hallenbads CDU drängt auf kürzere Bauzeit

 Inklusive Planung erstreckt sich das Zeitfenster für die Sanierung des Hallenbades über drei bis vier Jahre. Eine so lange Schwimmpause ist der Duderstädter CDU zu viel. Sie drängt darauf, das Bad bis zum Baustart weiter zu öffnen und die Bauzeit zu verkürzen.

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Schicht im Becken: Das Duderstädter Hallenbad wird vor dem Sanierungsstart nicht mehr geöffnet.

Quelle: Wenzel

Duderstadt.  „Es kann nicht im Interesse der Bürger sein, dass das Hallenbad drei bis vier Jahre geschlossen bleibt“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Dieter Thriene. Es sei gängige Praxis, dass die Förderung – in diesem Fall bis zu 3,32 Millionen Euro vom Bund – gestreckt werde.

Die Bauphase sollte trotzdem nicht über den gesamten Förderzeitraum laufen, sondern kompakt und in kürzester Zeit über die Bühne gehen. In der Aufsichtsratssitzung der Eichsfelder Blockheizkraftwerk- und Bäder GmbH (EBB) am 12. Mai und beim Abstimmungsgespräch Anfang Juli in Berlin sollten diese Fragen geklärt werden, im Interesse der Badegäste und des Personals.

Planung noch offen

„Eine Schließung von drei bis vier Jahren ist keine Option für uns“, sagt auch CDU-Stadtverbandsvorsitzender Frank Germeshausen. Zugleich dankt er den Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler (CDU) und Thomas Oppermann (SPD), die sich für die im ersten Anlauf gescheiterte Förderung eingesetzt hätten – und der EBB für die intensiven Bemühungen um eine Attraktivitätssteigerung des Freibads. Thriene und Germeshausen gehen davon aus, dass wegen der Dauer der Planung und Ausschreibung das Hallenbad in der kommenden Saison noch zur Verfügung steht.

Hallenbad wird entkernt

Das schließt EBB-Chef Markus Kuhlmann allerdings aus: „Wir können dieses Jahr nicht mehr aufmachen. Wegen der abgängigen Lüftungsanlage wäre das nicht zu verantworten.“ Skeptisch ist er auch, was die Verkürzung der Bauzeit angeht, die an den Förderzeitraum gekoppelt sei. „Wir versuchen alles, was in unserer Macht steht, die Bauzeit hängt aber von Faktoren ab, die wir nicht beeinflussen können.“

Die nächsten beiden Saisons bleibe das Hallenbad auf jeden Fall geschlossen, alles Weitere sei noch Spekulation, eine verlässliche Planung  erst nach dem Gespräch in Berlin, dem Eingang des Bewillungsbescheides für die Förderung und den Ausschreibungsergebnissen absehbar. Kuhlmann schließt nicht aus, dass die Bauzeit verkürzt werden kann, sie könne sich aber auch noch länger als bis 2020 hinziehen. Das Hallenbad müsse komplett entkernt werden, der Bau erfolge mitten in einem Schulkomplex. Konkrete Aussagen zur Bauzeit, die auch von der Verfügbarkeit von Spezialfirmen abhängen würde, seien derzeit nicht möglich.

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