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Sankt Ursula Duderstadt: Skulpturen unter dem Hammer

Eine gehörige Portion Frieden Sankt Ursula Duderstadt: Skulpturen unter dem Hammer

Aus Gasbeton-Steinen haben Schüler der Klassen 8b und 8c der St.-Ursula-Schule Skulpturen zum Thema Frieden gestaltet. Am Donnerstag wurden sie parallel zum Weihnachtsnachmittag an der Schule versteigert.

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Auktionator Lüder Mosler versteigert Gasbeton-Skulpturen der St.-Ursula-Schüler.

Quelle: Thiele

Duderstadt. „Höre ich 20 Euro?“, ruft Auktionator Lüder Mosler vom Kunstverein „Kontura“ in die Runde. Er und seine Frau Christiane Mosler leiten die Auktion an diesem Nachmittag. Zwar läuft der Verkauf etwas schleppend an, nimmt aber mit der Zeit Fahrt auf. Die Preise für die einzelnen Stücke steigen teils auf über 50 Euro.

Besonders eifrig bietet Olaf Robitzsch von der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungs GmbH (EEW). „Wir haben eine Einladung bekommen und wollen die Aktion unterstützen“, sagt Robitzsch. Im Auftrag der EEW soll er mitbieten. „Die Skulpturen kommen dann in die Firma“, so Robitzsch zum Plan. Sogleich ersteigert er ein Flügelpaar für 20 Euro, wobei er sich noch selbst überbietet. Im Lauf des Tages erwirbt er noch zwei weitere Kunstwerke, ein Herz mit Flügeln sogar für sich selbst. „Damit habe ich jetzt nicht gerechnet, dass ich auch noch privat was ersteigere“, zeigt sich Robitzsch erstaunt. Das Werk wolle er nun seiner Frau schenken.

Auch Christina Tauchmann bietet mit und bekommt den Zuschlag für das Werk „Hippie-Hand für den Frieden“. „Die hat mein Sohn gemacht“, so Tauchmann. Die Hand gefalle ihr sehr gut und bekomme nun einen Platz im Garten. Spontan ersteigern die Auktionatoren Mosler Kunstwerk Nummer drei.

Ein Herz mit Peace-Zeichen und der Inschrift „Hope“. Nach einem kleinen Bieter-Duell erhält Petra Schmidthals eine Friedenstaube für ihre Tochter. „Ich finde die Taube schön, sie soll in den Garten“, sagt Tochter Finja. „Ich finde das eine ganz tolle Idee, die Symbole sind klasse gemacht“, ergänzt ihre Mutter.

Vor der eigentlichen Auktion hatten die Eltern die Möglichkeit, die Skulpturen ihrer Kinder zu erwerben. „Es wurden schon vier Stücke an die Eltern verkauft“, berichtet Christiane Mosler. Am Ende der Auktion sind die Klassenkassen der Erbauer um rund 400 Euro reicher.

Von Finn Lieske

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