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Schlüsselübergabe für Einsatzhundertschaft am Euzenberg

Bundespolizei Schlüsselübergabe für Einsatzhundertschaft am Euzenberg

22 Jahre lang konnte eines der ältesten Gebäude der Bundespolizeiabteilung Duderstadt wegen statischer Mängel nicht mehr genutzt werden. Nach umfänglicher Sanierung ist die Zeit nun vorbei. Am gestrigen Montag fand am Euzenberg die Schlüsselübergabe statt.

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Symbolische Schlüsselübergabe: Reinhard Schermann, Fred Apel, Friedrich Eichele und Wolfgang Nolte (von links).

Quelle: Tietzek

Als „kleines Gebäude von großer Bedeutung“, beschrieb Friedrich Eichele, Präsident der Direktion der Bundesbereitschaftspolizei Fuldatal, während einer Feierstunde das Dienstgebäude. Mit der Sanierung und der Möglichkeit zur Unterbringung einer dritten Einsatzhundertschaft sei jetzt ein „Riesenschritt für die Bundespolizei und die Region“ getan, erklärte der Dienstherr aller zehn Einsatzabteilungen der Bundespolizeiabteilungen in Deutschland.

Fred Apel, Leiter des Staatlichen Baumanagements Südniedersachsen, überreichte symbolisch den Schlüssel an Eichele, der ihn an den Ersten Polizeihauptkommissar Reiner Paschke übergab. Rund 2,5 Millionen Euro habe der Bund im Rahmen des Konjunkturpakets innerhalb von zehn Monaten Bauzeit investiert, erläuterte Apel. Rund 65 Schlafgelegenheiten und auch Platz für auswärtigen Bundespolizisten seien geschaffen worden.

Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte und Landrat Reinhard Schermann (beide CDU) bezeichneten die Sanierung des Hundertschaftsgebäudes als wichtigen Schritt zur nachhaltigen Sicherung des Bundespolizeistandorts Duderstadt. „So schön kann Bundespolizei sein“, zeigte sich Nolte dankbar, dass eine Reihe von Aufträgen bei der Sanierung in der Region geblieben sind. Mit dem Ausbau der Ortsumgehung B 247 und dem Anschluss an die A 38 sollten noch bessere Anbindungen der Bundespolizeiabteilung Duderstadt in bester Lage in der Mitte Deutschlands geschaffen werden.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Blechbläserquintett des Bundespolizeiorchesters Hannover.

Das zur Zeit der Polte-Werke im Jahr 1939 erbaute Gebäude diente ab 1945 zunächst verschiedenen Zwecken. Mit dem Einzug einer ersten Jägerhundertschaft im Jahr 1956 begann dort die Bundesgrenzschutzzeit in Duderstadt. Nachdem das Gebäude Nummer 5 samt Anbau jahrzehntelang als Unterkunft für eine Hundertschaft gedient hatte, musste es im März 1988 wegen statischer Probleme geschlossen werden

Von Heinz Hobrecht

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