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Schnelles Netz per VDSL

Telekom sagt Ausbau zu Schnelles Netz per VDSL

Im Rat der Stadt Duderstadt hatte es Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) bereits angekündigt, jetzt bestätigt die Telekom: Duderstadt erhält im Vorwahlbereich 05527 VDSL-Anschlüsse. Damit sollen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) möglich sein.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. „Die Telekom hat Duderstadt in ihr Ausbauprogramm 2016 aufgenommen“, bestätigte das Telekommunikationsunternehmen jetzt. Noch in diesem Jahr sollen die nötigen Bauarbeiten starten. Der Vorwahlbereich 05527 soll „großflächig“ mit VDSL-Anschlüssen ausgestattet werden. Diese sollen beim Herunterladen eine Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s erzielen, beim Hochladen bis zu 40 MBit/s.

Die Kosten für den Ausbau trage die Telekom, so das Unternehmen, das in Duderstadt einen einstelligen Millionen-Betrag investieren wolle. „Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind“, verspricht die Telekom.

„Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig“, begründete Nolte die Notwendigkeit schneller Internetanschlüsse. „Deshalb freuen wir uns, dass die Stadt jetzt vom Ausbau-Programm der Telekom profitiert. So wird unsere Stadt als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver.“

Als nächster Schritt sei bei der Telekom die Feinplanung vorgesehen: „Unser Ziel ist es, mindestens 80 Prozent der Anschlüsse im Vorwahlbereich mit VDSL-Geschwindigkeit zu versorgen“, sagte Jens Göppert, Kommunaler Ansprechpartner der Telekom Deutschland. „Wie das Ausbaugebiet endgültig aussieht, entscheidet sich aber erst während der Feinplanungen.“ Verschiedene Faktoren spielten dabei eine Rolle, etwa ob Leerrohre vorhanden seien. An den Verteilerkästen am Straßenrand müsse die neue Vectoring-Technik eingesetzt werden. „Deshalb steht die Größe des Ausbaugebiets auch immer unter der vorbehaltlichen Zustimmung der Bundesnetzagentur, die jeden einzelnen Verteilerkasten freigeben muss“, so Göppert. Er weist darauf hin, dass nicht alle schnellen Anschlüsse gleichzeitig an den Start gingen, sondern abschnittsweise zur Verfügung gestellt würden.

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