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Schönwetter: Jetzt brummt es auf den Feldern

Rübenkampagne im Eichsfeld läuft an Schönwetter: Jetzt brummt es auf den Feldern

Viele Probleme hat das Wetter den Landwirten in diesem Jahr bereitet. Zurzeit aber herrscht eitel Sonnenschein: „Es brummt auf den Feldern“, sagt Achim Hübner vom Kreislandvolkverband Göttingen. Die Bauern nutzen die guten Bedingungen.

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Nutzt den sonnigen Start in den Herbst: Eichsfelder Landwirt bei der Feldarbeit in der Flur bei Desingerode.

Quelle: Pförtner

Das Aussäen der Wintergerste und des Winterweizens steht bei vielen Getreidebauern jetzt auf der Tagesordnung. Die Äcker sind weitgehend abgetrocknet und somit gut befahrbar. Auch für den Rest der Woche sei noch gutes Wetter angesagt, berichtet Landvolk-Geschäftsführer Hübner: „Wir müssen die Zeit jetzt nutzen.“

Inzwischen angelaufen ist im Landkreis Göttingen die Rübenkampagne. Wie Jan Hampe vom Maschinenring erläutert, hat das Roden im Raum Göttingen sowie auf einigen Felder im Raum Gieboldehausen bereits begonnen. Mit dem offiziellen Beginn der Kampagne im Eichsfeld, also auch dem Abtransport der Rüben zur Zuckerfabrik nach Schladen, werde voraussichtlich am morgigen Donnerstag begonnen, so Hampe.

Seit 2004 zeichnet die Rodegemeinschaft Eichsfeld-Göttingen-Werratal (EGW) für die Organisation der Rübenkampagne verantwortlich, wie Hampe berichtet. Zirka 150 Rübenanbauer bewirtschaften im Landkreis Göttingen rund 3000 Hektar Fläche. Für den Abtransport im Altkreis Duderstadt sind zwei Gruppen in den Bereichen Gieboldehausen und Duderstadt zuständig.

Nach den trockenen Monaten Juni und Juli sowie dem nassen August rechneten die Landwirte in diesem Jahr mit einer durchschnittlichen Rübenernte von zirka 60 Tonnen Ertrag pro Hektar, erläutert Hampe. Auch der Zuckergehalt liege im Durchschnitt.

Landvolk-Geschäftsführer Hübner bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Umsicht während der Rübenkampagne. Gerade an Ackerausfahrten könne es bei Feuchtigkeit zu gefährlichen Verunreinigungen von Straßen kommen. Gerade auch in der Dämmerung und bei Dunkelheit sei besondere Aufmerksamkeit angebracht.

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©Richter