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Schöttelndreier bittet Bevölkerung um Hilfe bei Suche nach Hybrid-Greifvogel

Vorzeige-Bussard ist ausgebüchst Schöttelndreier bittet Bevölkerung um Hilfe bei Suche nach Hybrid-Greifvogel

Mit den Vögeln, die Friedrich-Karl Schöttelndreier für die Öffentlichkeitsarbeit seiner Greif- und Eulenstation einsetzt, hat er zurzeit wenig Glück. Im vergangenen Jahr ist Mäusebussard „Buba“ nach einer Krähenattacke nicht von einem Freiflug zurückgekehrt. Jetzt ist auch seine Nachfolgerin „Jessy“ verschwunden.

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Verschollen: die auffällige Rüdershäuser Bussard-Dame „Jessy“.

Quelle: EF

Rüdershausen. Die Hoffnung, dass „Buba“ wieder auftaucht, hat Schöttelndreier schon lange aufgegeben. „Buba“ ist schon zu lange weg. Anders sieht das mit dem Bussard-Weibchen „Jessy“ aus, das er seit Ende September vermisst und jetzt mit der Bitte um Hilfe an die Öffentlichkeit tritt. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger musste „Jessy“ auf Freiflüge verzichten. Alle Vorsicht war jedoch vergebens.

Offenbar habe es trotz ständiger Kontrollen der Leinen und des Zubehörs einen Materialbruch am Karabinerhaken gegeben, sagt Schöttelndreier. Wenige Tage nach der Fußfessel-Flucht bekam er einen Hinweis aus Wollershausen. „Jessy“, die auf dem Dach des Anrufers saß, ließ sich von seinen „Lockversuchen“ aber nicht beeindrucken – obwohl dem Naturschützer „der Vogel sehr ans Herz gewachsen ist und zur Familie gehört“.

Belohnung versprochen

Jetzt hofft Schöttelndreier auf weitere Hinweise auf Aufenthaltsorte und verspricht eine Belohnung für denjenigen, der ihm den Bussard bringt oder dazu beiträgt, dass er ihn bergen kann. Erreichbar ist der Vogelschützer unter Telefon 0 55 29 /15 52 – bei Abwesenheit auch via Anrufbeantworter.

Laut Schöttelndreier ist „Jessy“ leicht von ihren entfernter verwandten Artgenossen zu unterscheiden. Es handelt sich um einen Hybrid-Bussard, eine Kreuzung von Rotschwanz- und Hochlandbussard mit roten Federn am Stoß.

Außerdem ist „Jessy“ größer als normale Bussarde, hat ein Gewicht von 1700 Gramm, trägt eine Glocke, einen geschlossenen Zuchtring und ein kurzes Ledergeschüh mit jeweils einer Öse.

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