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Schüler aus Seulingen und Gieboldeausen sehen Puppentheater zur Verkerserziehung

Straße, Ampel, Kindersitze Schüler aus Seulingen und Gieboldeausen sehen Puppentheater zur Verkerserziehung

„Und nachher hab ich noch eine Überraschung für euch“, kündigt Martin Napp von der Polizei aus Göttingen an, „aber die verrate ich noch nicht.“ Ein Kind aus dem Publikum hat gleich einen passenden Kommentar parat: „Sonst wär`s ja auch keine Überraschung.“ Die rund 50 Kinder der Grundschulen Seulingen und Gieboldehausen, die zum Puppentheaterspiel über Verkehrserziehung gekommen sind, sind von Beginn an gut drauf und voll dabei.

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Martin Napp (rechts) erklärt im Pfarrheim – mal mit Gitarre, mal mit Ampel – die Regeln im Straßenverkehr.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. Karl-Robert Müller von der Polizei Duderstadt hat mit der Unterstützung von Uwe Sommer von der Verkehrswacht Gieboldehausen sowie den Göttinger Kollegen Napp, Gudrun Nixdorff und Petra Osberg erneut eine Info-Veranstaltung für Vor- und Grundschulkinder auf die Beine gestellt. „Wir machen das alle zwei Jahre in der ganzen Region“, sagt Müller. Wie wichtig Verkehrserziehung an Schulen ist, sollte sich im Verlauf der Veranstaltung noch zeigen.

Napp, der mit Gitarre und pädagogisch wertvollem Liedgut angereist ist, beginnt mit „Ein Mensch wie jeder andere“. Die Kinder freut´s. Nach ein paar launigen Zeilen und routinierten Kalauern des Oberkommissars („Nehmt einen Zollstock mit ins Bett, damit ihr messen könnt, wie tief ihr schlaft“), startet das ersehnte Puppentheaterstück.

Die Funktionsweise einer Ampel, die Notwendigkeit von Kindersitzen, der richtige Weg über die Straße und vieles mehr wird den Verkehrsanfänger auf spielerische Weise vermittelt. Die Grundschüler nehmen aktiv am Geschehen teil und kommentieren lautstark den Theaterverlauf. Wie locker die Kinder dabei werden, erfahren die Polizisten in der nächsten Pause.

„Ich fahre nie im Kindersitz“, ruft eines der Kinder. Müller, aufmerksamer Vollprofi in Sachen Verkehrserziehung, notiert sich umgehend den Namen des Kindes. „Wir sagen nur den Eltern Bescheid“, erklärt er, „Konsequenzen haben sie noch nicht zu befürchten“. Es werde aber nachträgliche Kontrollen geben, dann sollte das Kind in einem Kindersitz sitzen.

Zum Abschluss gibt es dann die versprochene Überraschung: eine CD mit Liedern und Geschichten über Verkehrserziehung „Die Glühwürmchen und Robert Dottersack – Pass auf, sing mit!“.

Von Kay Weseloh

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