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Schüler der Heinz-Sielmann-Realschule unterstützen Kinder in Syrien

720 Euro für Kindernothilfe Schüler der Heinz-Sielmann-Realschule unterstützen Kinder in Syrien

Kinder helfen Kindern: Unter diesem Motto standen Projekttage an der Heinz-Sielmann-Realschule. Die Schüler konnten unter 18 Themen wählen, die Lehrer vorgeschlagen hatten. 32 Siebt- und Achtklässler engagierten sich für notleidende Mädchen und Jungen in Syrien.

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Zeigen ihre mit vielen Bildern und kurzen Berichten gestalteten Poster: Schüler der Heinz-Sielmann-Realschule.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Die Schüler realisierten kleine Arbeiten in Duderstadt und Umgebung. Sie hatten persönlich Kontakt zu „Kurzzeit-Arbeitgebern“ aufgenommen. Neben Nachbarn und Verwandten gehörten dazu die Bahnhofs-Apotheke, die Bäckereien Risse und Hann, der Gartenbaubetrieb Grünewald, Marktkauf und Rink Gebäudetechnik. Der symbolische Lohn, den die Schüler hierfür erhielten, kommt ebenso der Kindernothilfe zugute wie Spenden, die sie kurz vor den Osterferien während des Tages der offenen Tür in der Realschule einsammelten.

„Es sind 720 Euro zusammengekommen, die wir am Dienstag der Kindernothilfe überwiesen haben“, berichtet Birgit Koch, die zusammen mit Irmgard Schwedhelm als Lehrerin das Projekt betreut hat. Die Aufgaben, die es von Schüler bei den Firmen zu bewältigen galt, reichten vom Mithelfen bei Bauarbeiten bis zur Unterstützung im Verkauf.

„Ich habe beim Bäcker mitgeholfen und Teigtaschen belegt, das hat viel Spaß gemacht“, erzählt Lukas Holland-Moritz aus Breitenberg. „Ich war in der Gärtnerei, da haben wir Töpfe umgestellt und Unkraut entfernt“, sagt Zederic Füllgraf aus Hilkerode und ergänzt: „Am liebsten habe ich Kartons getragen.“ Merita Qurkolli lernte den Alltag in einer Apotheke kennen. „Da musste ich Medikamente aussortieren und Rezepte bei Ärzten abholen“, so die Schülerin, die es sehr interessant fand, sich intensiv mit Syrien zu befassen.

Für Besucher des Tages der offenen Tür, den die Realschule nach den Projekttagen ausrichtete, stellten die Schüler eine landeskundliche Präsentation mit Postern zusammen. Fotos und Berichte, teils aus Zeitungen und teils aus dem Internet, dokumentierten unter verschiedenen Schwerpunktthemen die Situation in Syrien und das Leid, das die Kinder ertragen müssen. In Wort und Bild konnten sich Besucher auch einen Eindruck von den Arbeitseinsätzen der Kinder verschaffen. „Wir werden die Poster sicher noch einmal zeigen, weg kommt das so schnell nicht“, kündigen Koch und Schwedhelm an.

Von Axel Artmann

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