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Schüler sammeln in der Stadt

Caritas-Aktion Schüler sammeln in der Stadt

Das Thema „Teilhabe von Menschen im Alter“ greift in diesem Jahr die Caritas-Sammlung auf. „Wenn Nähe das größte Bedürfnis ist“, lautet das Motto. Beratungs- und Besuchsdienste sollen gefördert und außerdem wirksame Einzelhilfe für Menschen in Not geleistet werden.

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Jeder Euro wird gebraucht: Simon Schulze sammelt, Irmgard Goedecke aus Worbis beteiligt sich mit einer Spende an der Aktion.

Quelle: OT

Einsamkeit sei nur zu häufig eine Erfahrung des Alters, erläutert Martina Hesse vom Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Göttingen. Vom Ehemann oder der Ehefrau blieben oftmals nur Bilder an den Wänden, manchmal Kleidung im Schrank oder die Lieblingstasse in der Küche. Weit weg von der Familie mangele es älteren Menschen oftmals an Kontakt. „Einsamkeit ist ein Zeichen von Armut. Nicht unbedingt in finanzieller, sonder in sozialer“, heißt es in einer Caritas-Information.

Mit Unterstützung von Achtklässlern der Realschule an der St.-Ursula-Schule in Duderstadt läuft in diesen Tagen wieder die Caritas-Sammlung. Bis zum 22. September ziehen die Sammler von Haustür zu Haustür und sind auch in der Stadt präsent. Beispielsweise am Mittwoch, am Wochenmarkttage in der Brehmestadt.

Im vergangenen Jahr konnte die Caritas bei zwei Sammlungen bistumsweit 160 000 Euro erzielen. 80 Cent von jedem gespendetet Euro wurden vor Ort zur Linderung von Not und Einsamkeit eingesetzt: vom Besuchsdienst über die Kinder- und Jugendarbeit bis hin zur Suppenküche oder Wärmestube für Obdachlose, dem Second-Hand-Laden, wie es ihn als Fairkauf-Laden auch im Caritas-Centrum am Schützenring gibt. Außerdem ermöglicht die Caritas mit den Spenden armen Familien Zuschüsse für Ferienfreizeiten, unterhält Beratungsdienste und trägt zur Ausbildung von jungen Menschen bei.
„Wer nicht gerade zuhause angetroffen wird oder in der Stadt auf eine Sammelgruppe trifft oder vielleicht auch gerade kein Bargeld zu Hand hat, kann trotzdem seinen Beitrag leisten“, heißt es im Caritas-Aufruf. Etwa durch den Besuch bei einem einsamen Menschen in der Nachbarschaft, durch ehrenamtliche Mitarbeit in einem Besuchsdienst oder per Spende mittels Banküberweisung. Spendenkonten sind bei den örtlichen Kreditinstituten geschaltet.

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